Himmlische Erkenntnisse.... Teil VIII

4 3-6 Minuten 0 Kommentare
Himmlische Erkenntnisse.... Teil VIII

Himmlische Erkenntnisse.... Teil VIII

Imrish Vulvart

"Wann willst du mir endlich die Zwillinge mit den TraumYonis liefern" knurrt der Tyrann das Seeungeheuer an.
"Wenn du sie mir nicht bis zur nächsten Neumond lieferst, nehme ich ein anderes Angebot an! Das sind welche, nicht mit deinen eleganten Pflaumenform-Yonis, aber auch Zwillinge und auch noch Jungfrauen!"
"Ich weiß, was du willst, also lass mich machen. Wann lieferst du mir das Geheimnis der Tattoos?"
"Wer ist denn in deiner Welt so mächtig, dass du solche Angst vor ihnen hast?"
"Ich habe keine Angst; sie sind nur lästig. Also wann?"
"Sobald ich überprüft habe, ob deine Lieferung wirklich noch Jungfrauen sind!"
"Aber ich werde bei deiner Überprüfung dabei sein! Und dann will ich die Lösung für mein Problem. Ich werde dazu meinen Tattooträger mitbringen und dann probieren wir es gleich aus!"
(Die Hexe hat eines dieser engelhaften Wesen gefangen, als es sie im Bosque Magico beim Austausch der Yonis gegen die Edelsteine überrascht. Tattooträger sind aufgrund der Macht ihrer zusammengesetzten Tattoos in der Lage einige Entwicklungen auf der Welt ungeschehen zu machen).
"Mach dich wieder an die Arbeit. Bis zum Neumond in 4 Tagen - dann ist das Geschäft geplatzt!"
"Ich habe verstanden“ knurrt das Seeungeheuer und verschwindet in den Fluten, die noch einige Zeit hinter ihr brodeln.

Der Tyrann sieht ihr nach; dann kriecht er zurück in die Höhle, wo eine Kapsel steht.
Sechs Wesen erwarten ihn: das Spinnenmädchen, der Zwerg und die Elfen und... die Zwillinge.
"Na wie ist es gelaufen" wollen die Zwillinge wissen. Der Tyrann macht eine seltsame Bewegung mit seiner Hand und steht als gleich darauf wieder vor ihnen:
als ihr älterer Bruder!
"Sie hat ein großes Problem! Deshalb wird sie gleich den Mann auf ihrer Insel aufsuchen, um zu sehen, wie weit er mit seiner Arbeit ist. Ihr solltet vor ihr da sein!"

Der Plan des Bruders ist es den gefangenen Tattooträger unbedingt zu befreien.
Deshalb setzt er die Hexe unter Druck ihm die zugesagten Zwillingen zu bringen, denn zu ihrer Übergabe wird sie auch ihren Gefangen mitbringen, um ihn, wie sie sagt „auszuprobieren“ bei einen weiteren, für sie so gefährlichen Tattooträger. Erst dann kann sie verhindern, dass diese, das von ihr zerstörte System zur Yonizüchtung jemals wiederbeleben können.

^^^

„Du musst dich beeilen“, hört der Mann eine bekannte Stimme neben seinem Ohr. Das Spinnenmädchen hängt jetzt an einem langen Faden neben ihm.
„Die Hexe ist schon auf dem Weg zur Insel und wenn du nicht in der Hütte bist, kommt sie hierher! Stell' schnell alles wieder zurück und stell' auch die Leiter woanders hin! Du kommst später wieder, jetzt weißt du ja, wie es geht!“
„Weißt du, wo sich der Bosque mágico befindet?“
„Ja, warum?“
„Dort muss ich hin jetzt!“ Der Mann überzeugt seine Freundin von der Dringlichkeit seines Vorhabens.
Die Spinne seufzt:
„Gut, ich zeig' dir den Weg dorthin! Dazu brauchst du allerdings die Leiter! Stell' alles anders aber wieder auf seinen alten Platz!
Hoffentlich haben wir genug Zeit, bevor die Hexe uns findet! Das wird verdammt knapp! Beeil' dich!“
Der Mann stellt die Kästen schnell wieder an ihren ursprünglichen Platz, setzt die Sprossen wieder in die Leiter und folgt dem Spinnenmädchen.
Trotz der unhandlichen Leiter, die er zu einer anderen Stelle tragen muss, kreisen seine Gedanken, um die Vorstellung sich schnell wieder mit diesem Geschöpf zu vereinen. Die Spinne dreht sich um sich kurz um und lächelt ihn an – ihre Wünsche brauchen auch keine Worte!
Endlich bleibt das Spinnenmädchen stehen.
„Da oben geht es weiter!“
Der Mann sieht verständnislos nach oben.
„Mach es wie vorhin. Stell' sie einfach an die Wand und steig nach oben!“
Im nächsten Moment ist sie verschwunden. Er lehnt die Leiter an die Wand, an der Stelle, die sie ihm gezeigt hat. Unsicher steigt er wieder die unsichtbaren Sprossen nach oben. Wieder nähert er sich der Decke, mit geschlossenen Augen steigt er weiter nach oben. Ein Rascheln über ihm lässt ihn anhalten; er öffnet langsam die die Augen:
Ein engelhaftes Wesen legt seine Flügel zusammen, sieht sich kurz um und geht einen schmalen Weg entlang, der zwischen alten Bäumen hindurchführt.
Der Mann kann seinen Augen kaum trauen, ein so wunderschönes Wesen, das anmutig und vollkommen nackt vor ihm barfuß durch eine Allee von seltsamen Bäumen läuft. Es berührt kaum den Boden; er muss ihm einfach folgen.
Es wiegt seine Hüften wie ein Mädchen, doch sein Schritt ist fest. Die blonden lockigen Haare wehen zwischen seinen zusammengefalteten Flügeln hindurch. Das Wesen dreht sich kein einziges Mal um, es hat ein klares Ziel. Der Mann ist verwirrt über seine Erregung, denn das Geschlecht dieser Erscheinung kennt er überhaupt nicht. In einem Dickicht verliert er es – für einen Moment nur.
Es steht jetzt vor einem Hain von kleinen Bäumen, nicht größer als ein Mensch, mit denen er sich scheinbar unterhält. Der Mann tritt vorsichtig näher:
Diese Bäume haben Augen, schöne traurige Augen und ihre Stämme haben große Ähnlichkeit mit weiblichen Körpern. Doch an der Stelle ihrer Yonis sitzen Steine, bunte Steine – Edelsteine. Während das Wesen mit den Bäumen kommuniziert, beginnen die Steine zu leuchten und seine Flügel zu vibrieren.
Die Situation erregt den Mann noch mehr, dabei bemerkt er zuerst gar nicht, dass das Wesen ihn anhebt und ihn direkt vor dem ersten „Augenbaum“ wieder absetzt.
Seine Erregung wird stärker, während er in die Augen des Baumwesens sieht. Er schämt sich, doch die Augen beginnen zu lächeln und blicken dabei auf seinen prachtvollen Luststab.
Das Wesen berührt seine Schulter und lotst ihn auf diese Weise zum nächsten Augenbaum. Auch diese Augen, wunderschöne blaue Augen, lächeln ihn sofort an. Und wieder berührt ihn das Wesen und führt ihn weiter. Er sieht in rehbraune Augen, schwarze Augen, grüne Augen, Mandelaugen und alle lächeln ihn einladend an.
Der Mann dreht sich zum Wesen um, doch statt seiner sieht er ein Hologramm:
Es ist die Galerie, die ihm das Spinnenmädchen gezeigt hat. Die Anzahl der Bilder von lebenden Yonis entspricht der Anzahl der Augenbäume!
Die Edelsteine in ihren Stämmen sind nur Statthalter für ihre entführten Yonis!
Da spürt er wieder die Hand auf seiner Schulter und er dreht sich um. Doch anstelle des Hologramms steht wieder das Wesen da.
Doch dieses Mal ist er nicht alleine:
Neben ihm stehen eine Frau und ein Mann; nur die Frau hat etwas an:
Sie trägt einen Gürtel aus Schlange.

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 1717

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben