Sie hauchte ihr zu: „Es muss schön sein, wenn einem der Freund an der Muschi spielt…“ Ina glaubte, sich verhört zu haben. Die vielleicht 19jährige, junge Frau sprach sehr gut Deutsch mit einem süßen, skandinavischen Akzent.
Ina ging auf das Spiel ein, indem sie der Kleinen die passende Antwort gab: „Du scheinst mir aber eine recht Freche zu sein! Pass bloß auf, was du da sagst. Wir sind zwei Gymnasiallehrer aus Deutschland…“ Nun färbte sich der sehr helle Teint des blonden Mädchens ins Dunkelrote. Ihr ebenfalls strohblonder Freund lachte schallend, um dann folgende, ironische Bemerkung abzulassen:
„Annika ist ein vorlautes Mädel! Sagt man das nicht so in Deutschland? Ich heiße übrigens Arne. Wir sind Studenten aus Oslo und verbringen hier unsere Sommerferien. Wo kommt ihr beiden denn her?“ Der gutaussehende Skandinavier zeigte seine lückenlose Zahnreihe. Er war sehr sympathisch.
„Aus Norddeutschland. Wir sind Lehrer, noch dazu am selben Gymnasium. Annika kann froh sein, dass sie nicht zu unseren Schülerinnen gehört. Sonst hätte sie gleich mal was hinten drauf gekriegt!“
Ina wunderte sich über ihre Schlagfertigkeit. Paul kratzte sich verlegen am Hinterkopf, als seine Freundin so unverblümt auf den Punkt kam. Annikas rechte Hand fuhr nach hinten, wo sie sich über ihren Jeanspo legte. Arne grinste breit. Es war offenkundig, dass ihm die Vorstellung zusagte, wie Ina Annika übers Knie legen könnte. Paul hielt sich zurück, wartete gespannt, wie sich die Situation weiter zuspitzte. Annika schaute Ina aus großen Augen an, die einen fragenden Ausdruck annahmen.
„Du findest also, dass ich Haue verdiene?“ Ina kam einen Schritt näher. Sie war etwas größer, weshalb sie sich leicht zu ihr hinab beugen musste. Ina flüsterte, wobei ihre Lippen Annikas Ohrmuschel berührten: „Oh ja, Annika! Du bist ein sehr ungezogenes Mädchen, dem ich gerne den Po versohlen würde!
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