Am Mittag des dritten Tages erreichte ich das Mid-West-Nest Clinton/Oklahoma und fragte im Centrum nach der Bahnstation. Ein Krämer, der vor seinem Laden den Gehsteig fegte, wies mir den Weg.
Nördlich der Stadt westlich des Highway 183 hatte man an einer Gleisanlage, nicht viel mehr als ein zusätzliches Umfahrungs- und einem Abstellgleis, eine Station errichtet. Das „Bahnhofsgebäude“ bestand aus ein paar zusammengestellten Containern die rundherum von einem etwa 3 m hohen Palisadenzaun geschützt wurden. Am auffälligsten war der hohe Antennenmast mit in allen Richtungen weisenden Satellitenschüsseln. Das Rückgrat der Kommunikation im Nach-Satellitenzeitalter!
Ich begehrte am Tor Einlass und durfte nach Nennung meines Zutrittswunsches und nach Abgabe meiner Waffen passieren. Der Funkraum war im inneren schnell gefunden, denn das Wort „radio room“ war nicht zu übersehen. Der Funker, der vor den Geräten saß, war genauso wie die Männer am Tor bewaffnet. Er trug einen Revolver im Holster an seinem Gürtel und trug die Uniform der US-Armee ohne Rangabzeichen.
Er sah auf und fragte, korrekt wie aus einer anderen Zeit, „was kann ich für sie tun, Sir?“
„Ich habe eine Nachricht, ... also eine Nachricht für den Zug, also der Bruderschaft unter Commander Terry, die arbeiten manchmal als Marshalls für …“
„Ich kenne den Zug …“
„Ah so, wissen sie wann der hier mal wieder vorbeikommt?“
„Leider nicht. Aber ich kann eine kurze Botschaft als Rundruf absetzen. Und dann heißt es warten. - Was soll ich übermitteln?“
„An Commander Terry von der Bruderschaft. Warte in Clinton. Rick.“
Home Sweet home
Nach dem großen Sterben – Teil 33
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