Es hat nie einer gemerkt. Ob im vergitterten Matratzenzimmer im Swingerclub oder im Sadokeller im Pornokino, es gab keinerlei Anzeichen bei jeglichen geilen Männern, dass sie irritiert gewesen wären. Sie fanden einfach, dass Natascha eine super geile Sau war. Ich sehe sie noch da liegen in dem vergitterten Verschlag, den man abschließen kann. Durch die Holzlatten aber können die Leute zuschauen. Drinnen wäre an diesem Abend echt kein Platz mehr gewesen, Natascha lag auf dem Bauch, ihren kleinen männlichen Arsch in die Höhe gestreckt, rundherum drückten sich einige junge Männer, sie bedeckten quasi den ganzen Boden, ich schätze mal, es waren sechs bis sieben. Von allen Seiten streckten sie die Hände nach Nataschas Haut aus, die war ziemlich still, aber willig. Schließlich legte sich der erste auf sie und bugsierte sein Teil in ihre Öffnung. Was genau sein Stöhnen dabei aussagte, wird ein Rätsel bleiben. Beschwert hat er sich allerdings nicht, sondern danach sein Handtuch gepackt und den Gitterverschlag verlassen. Der Nächste machte sich bereit. Währenddessen steckte ich meine Nase durch die Gitter, eine weitere Traube Männer hinter mir, und einige Hände an mir. Aber weiblich-zickig wie ich auch an diesem Ort sein konnte, ließ ich keinen weiter vordringen. Natascha aber fertigte sie alle ab, auch die, die immer noch in den Verschlag schlüpften, wenn einer rauskam. Sie hatte und hat eben einfach mega Spaß beim Sex als Frau, schließlich sind ihr fast vier Jahrzehnte in dieser Rolle entgangen.
Natascha stiefelt an diesem Nachmittag mit High Heels über die farbbeschmierten Planen, die Zahir und Sepp auf der Treppe ausgebreitet haben. Sie hat geklingelt und ich stehe in der Wohnungstür und warte. Sepp pinselt noch am Treppengeländer vor meiner Wohnung herum, aber Zahir packt schon zusammen. Bald haben sie Feierabend. Weil es draußen viel wärmer geworden ist, heute waren schon 13 Grad, hat Natascha keinen Grund gesehen, nicht ihr Lieblingsteil zu tragen: ein gelbes unglaublich enges Korsett mit schwarzen Streifen. Es schnürt ihren dünnen Bauch so zusammen, dass ich mich frage, wie sie noch sprechen kann. Ihre Absätze sind dermaßen hoch, dass ich damit keinen Meter mehr gehen könnte. Früher schaffte ich es in solchen Dingern immerhin von Matratze zu Matratze. Und Natascha ist heute Fahrrad gefahren, durch die ganze Stadt, von Schwabing bis in den Süden zu mir. Mit Sicherheit haben ihr dabei viele erstaunt hinterher geschaut.
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