Krankenschwestern oszillieren somit zwischen dem unangenehmen Gefühl, angestarrt zu werden, etwa, wenn sie sich bücken, um einen Dauerkatheter-Sack zu leeren, und unbändiger Geilheit, wenn sie mal so richtig dürfen. Wer derartiges schon einmal miterlebt hat, bekommt tiefe Einblicke, wenn sie oder er das Verhalten der Partner besagter Comedy-Besucherinnen analysiert.
Die männlichen Begleitpersonen im Publikum reagieren oftmals verhalten-verwundert, wenn sich die Geliebte auf dem Nebensitz aus ihrem Jäckchen schält – es ist ja so heiß, die Schenkel öffnet, vor Lachen um Luft ringt und sich am Vordersitz festklammert. Der Weg von der Berufsfrau zur Horny Bitch ist oftmals kürzer, als Mann sich das vorstellen kann. Natürlich zahlt sich diese kollektive weibliche Geilheit aus, wenn das Apéro getrunken und die Mäntel an der Garderobe in Empfang genommen worden sind. Zu Hause, kaum im Wohnzimmer, fetzen sie sich die Kleider vom Leib, die Comedy-Besucherinnen, und geben sich ihren Partnern in einer Hemmungslosigkeit hin, die ihresgleichen sucht. Obwohl sie ihrem Geliebten noch nie einen Blowjob verpasst haben, tun sie das plötzlich und nehmen den „Dick“ zwischen die Lippen, und plötzlich verstehen sie sich auf Dirty Talk und reden von „Cock“ und „Pussy“. Scharfmacherinnen erster Güte.
So durften es auch Anne, Samira, Désirée und Sabine erleben, als sie für eine Weiterbildung eine bekannte deutsche Universitätsstadt besuchten. Von der Berufsfrau zur Horny Bitch. Oxytocin sei Dank. Oxytocin, by the way, ist ein Peptidhormon, besteht aus neun Aminosäuren und wird im Hypothalamus gebildet. Auch als Kuschelhormon bekannt, entspannt es, fördert Vertrauen, reduziert Stress und mindert Angst. Es ist somit die ideale Einstiegsdroge, wenn eine Frau weich, warm und entspannt sein soll.
Horny Bitches und das Oxytocin
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Horny Bitches und das Oxytocin
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