„And now…“. Sofort war klar, worum es nun ging. Publikumsbeteiligung. Von den Comedians animiert, sollten sich ganz gewöhnliche „girl-next-door“ Frauen auf die Bühne begeben und sich anleiten lassen.
Sebastian stand auf. „I have some“, röhrte er und griff mit schweißnasser Hand nach dem Oberarm von Sabine. Diese wusste nicht, wie ihr geschah, sie wurde aber unter tosendem Applaus nach vorne auf die Bühne bugsiert. „What’s your name, honey?“ Gebannt fixierten die verbleibenden drei Krankenschwestern ihre Kollegin, die angewiesen wurde, für jede von ihr falsch beantwortete Frage ein Kleidungsstück auszuziehen. Die gestellten Fragen bezogen sich etwa auf die Einwohnerzahl in der Universitätsstadt, auf eine Spezialität, auf das Entstehungsjahr gewisser Kunstwerke im städtischen Museum. Mit trockenem Gaumen versagte Sabine im Wissenstest vor großem Publikum kläglich, sie wurde aber mit brandendem Applaus belohnt, als sie ihre Bluse aufknöpfte. „What have we here“, sagte ein als livrierter Diener verkleideter Mann, näherte sich Sabine mit einem Silbertablett und nahm ihren BH entgegen. „Horny Bitches, Horny Bitches“, skandierte der Publikums-Sprechchor. „Horny Titties, Horny Titties“. In der Tat waren Sabines Brüste im wahrsten Sinne des Wortes „horny“, ihre Nippel standen wie Bleistiftspitzen. Wenig später war sie komplett nackt. „She is lonely, lonely, so, so, so, so lonely“, skandierte das Publikum. Sebastian leistete ganze Arbeit und drängte auch Désirée, Samira und Anne auf die Bühne. Der Saal tobte. Natürlich versemmelten auch diese drei Krankenschwestern den Wissenstest, was dazu führte, dass sie zehn Minuten später, gemeinsam mit ihrer Kollegin Sabine, komplett nackt auf der Bühne standen. „And now… the dance“, schrie das Publikum, dieses Mal unter Beteiligung der Männer in der vordersten Reihe.
Horny Bitches und das Oxytocin
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Horny Bitches und das Oxytocin
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