Hotel

35 2-4 Minuten 1 Kommentar

Doch heute darf ich mir alles wünschen und so fügst du dich in erregter Vorfreude in dein Schicksal, lässt dir von mir die Augen verbinden.
„Hab’ Vertrauen“ flüstere ich dir ins Ohr, und eine Gänsehaut überzieht deinen Oberkörper als ich meine Hände unter dein Hemd schiebe. Widerstandslos lässt du dich von mir entkleiden. Dein schöner Schwanz reckt sich mir lüstern entgegen.
Du zuckst zusammen und stöhnst wohlig auf als sich meine Lippen um deine Eichel schließen. In mir tobt ein Feuer. Will ich wirklich? Und dann fällt mir ein, dass eine andere ... genauso ... wie ich ...

Etwas zu abrupt lasse ich von dir ab und du wirkst einen kurzen Moment irritiert. Doch ich habe mich schnell wieder im Griff und führe dich zum Bett.
„Vertrau’ mir, lass’ dich fallen“, flüstere ich erneut.
Und so lässt du dich von mir mit breiten Lederbändern an Händen und Füßen ans Bett fesseln.

„Ist es nicht ein wunderbares Gefühl, wenn man dem Menschen, den man liebt, so vertrauen kann?“ Langsam streichle ich an deinem Körper entlang, bis du dich wohlig schauerst.
„Ja, es ist das Größte – und so schön, wenn man es kann“, bringst du heiser hervor.
Lustvoll reckt sich mir dein prall geschwollener Schwanz entgegen, in Erwartung einer zärtlichen, sanften Berührung. Ein Lusttropfen quillt dick und träge hervor.
Ein kräftiger Schlag ins Gesicht lässt dich verwundert aufschreien. Und noch ein Schlag, dieses Mal noch kräftiger – und noch einer auf die andere Seite.
Dein Schwanz schrumpft vor Schreck. Du zerrst an den Lederriemen, die dich ans Bett fesseln.
„Was soll das? Baby?!“
Deine Stimme überschlägt sich fast, klingt schrill.

„Vertrauen, mein Lieber. Ein sehr fragiles Gebilde. Die Schwestern des Vertrauens heißen Enttäuschung und Demütigung. Viel Spaß mit ihnen.“

Stolz - aber unbefriedigt verlasse ich das Hotelzimmer. Und jetzt? Darüber hatte ich mir keine Gedanken gemacht ...

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Köstlich

schreibt grauhaariger

Ich hatte schon befürchtet, dass sie mit einem Messer... Wieder eine perfekt formulierte Geschichte, basierend auf einer tollen Idee! Oder doch Realität?

Gedichte auf den Leib geschrieben