Evelynes Schamlippen schimmerten feucht, und es war schwer zu sagen, woher die Feuchtigkeit rührte. War es die Margarine? Oder etwa gar...
Der 19jährige Fernando, ein Spanier, galt im Hotel Agnesa schlechthin als „Schönheit“. Er war es sich gewohnt, dass sich ihm dekadente Touristinnen an den Hals warfen. Er war bitterarm und schickte das ganze Geld, das er während der Saison sauer verdiente, nach Hause um seine kranke Mutter zu unterstützen. Die Frauen in Spiez mochten seine stolze Haltung, den Teint, seine blitzenden Zähne und den wohlgeformten Body. Für seinen Waschbrettbauch tat Fernando alles. Im Grund war er, was Sex anging, schon etwas abgebrüht, aber das Mädchen, die auf dem Tisch vor ihm lag, war zuviel für ihn. Er war von Evelynes Gesicht hypnotisiert. Sie hatte die Augen geschlossen und liess sich auf den Wellen der Lust treiben. Wie ihre Brüste wohl aussahen? Die Männer gaben gegenseitig nichts von ihren Gedanken preis. Auch Hiro nicht, der verschlossene Japaner, dem vom Küchenpersonal ständig die Hilfsjobs zugewiesen wurden: Böden schrubben, die Ablagen reinigen, Abfälle sortieren, Gemüse reinigen. Hiro befand sich in einem Zustand äusserster Erregung. Seine Mimik verriet aber nichts; absolut nichts. In seinem Land mochte er diese ganz jungen Mädchen, in weissen Söckchen und glänzenden Lackschuhen, die im Internet als „japanese schoolgirls“ oder als Mangas um die Welt gehen. Bisher hatte er sich noch kein Bild davon machen können, wie eine Schweizerin „da unten“ aussieht – bestimmt unterschied sich der Schamhaarwuchs gegenüber dem der Japanerinnen deutlich. Hiro mochte Löckchen. Was ihn beinahe durchdrehen liess, war aber die Tatsache, dass Evelyne ihre Turnschuhe anbehalten hatte. Es handelte sich um ein Jordan One Modell – bestimmt ein aus China importierter Fake-Schuh.. Hiro war Markenfetischist.
Hotel Agnesa
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