House of the holes

Nach dem großen Sterben – Teil 6

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House of the holes

House of the holes

Reinhard Baer


„Mit dir? Wenn du es auch sehen willst, kein Problem, die haben auch männliche Sexsklaven. Ist auch für Frauen… Aber willst du dir das wirklich antun?“ Ohne Jills Antwort abzuwarten, fuhr sie fort, „hier entlang, nur drei Querstraßen.“
Sie schien ganz aufgeregt. Was dachte sie, was wir für sie tun würden?

Haus der Löcher

Nur wenig später standen wir vor einem runtergekommenen vierstöckigen Gebäude, in dem im Erdgeschoß das Etablissement war, dem wir einen Besuch abzustatten gedachten.
‚HOUSE OF THE HOLES‘ stand in großen Buchstaben über der Tür. Ein Anheizer stand auf der Straße, um Kunden zu kobern.
„Ladies and Gents, kommt rein! Ficken bis der Doc kommt oder die Löcher qualmen.“
Na ja! Wen es ansprach!

Wir ignorierten den Schmierlappen und betraten das Gebäude. Im Eingangsbereich saß ein dicker Afroamerikaner in einem Art Kassenhäuschen. „Drei Personen? Macht 7,50 New Dollars.“
Der Wert des New Dollar war auf keinem Fall mit den alten Dollars zu vergleichen. Er war viel höher und dennoch war das nicht viel. Kein Wunder, dachte ich, wenn die hier keine Personalkosten haben.
Dann durften wir ein Drehkreuz passieren. „Viel Vergnügen“, rief er uns noch hinterher.
Jill tippte Ellen auf die Schulter: „Was ist, wenn deine Schwester uns erkennt, gibt das keinen Aufstand?“
Ellen war schon wieder den Tränen nahe. „Das wirst du gleich verstehen. Linda, meine Schwester, werden wir nicht sehen, höchstens ihre Geschlechtsteile.“

Ich verstand gar nichts, aber das sollte sich bald ändern. Das ‚Haus der Löcher‘ war im inneren im Erdgeschoß ein Haufen labyrinthisch angeordneter Bretterwände vor denen eine Menge Freier und einige Freierinnen (sagt man das so bei Frauen?) herumlungerten. Und erst da begriff ich, was hier los war.
Die Sexsklavinnen und -sklaven waren anscheinend in Verschlägen hinter den Bretterwänden untergebracht und wurden quasi auf ihre Löcher bzw.

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