House of the holes

Nach dem großen Sterben – Teil 6

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House of the holes

House of the holes

Reinhard Baer

Schwänze, Hände und Münder reduziert. Klaffende feuchte Körperöffnungen in den die zahlende Kundschaft hineinstecken konnte was, wann, wo und wie oft es ihr beliebte. Flatrate-Ficken der übelsten Sorte! Manche Frauen lagen auf Liegen, der Oberkörper für die Kundschaft unsichtbar, aber die gespreizten Beine in Schlaufen fixiert den Kunden dargeboten. Männer mit heruntergelassen Hosen standen vor ihnen und arbeiteten an ihrer Triebabfuhr. Andere Frauen standen mit den Füßen zur Wand, der Oberkörper wiederum unsichtbar, weil er durch ein Loch in der Bretterwand in den Verschlag geführt wurde. Frauen degradiert zu Absam-Maschinen, die nur noch aus Beinen, Arsch und Möse bestanden. Ich hörte leise Schmerzensrufe, als wir an so einem Geschöpf vorbeikamen, in dessen Arsch ein großer kräftiger Mann gerade unsanft seinen nicht minder imposanten Schwanz rammte.
Jill hakte sich bei mir ein, war sichtbar geschockt und ein bisschen wackelig auf den Beinen. Ich hatte schon Bedenken, dass ihr Kreislauf schlapp macht. Aufsehen war das letzte, was wir hier brauchten.

Ich gab mich stark. Aber obwohl ich nie ein Chorknabe gewesen war, schon gar nicht vor der Apokalypse, war das auch für mich sehr heftig. Ich musste schon hinter der nächsten Biegung feststellen, dass wir längst noch nicht alle Spielarten gesehen hatten. Durch ein Loch in der Wand ließ sich dort eine Kundin, eine grobschlächtige unattraktive Frau in der Lederkluft einer Outlaw, fingern. Sie hatte lediglich ein paar Knöpfe ihrer Hose geöffnet, um sich jetzt von wem auch immer in ihrer Pflaume rumwühlen zu lassen.

Ich betrachtete gerade zwei Männer die sich mit runtergelassenen Hosen, ihren Schwanz durch ein Loch gesteckt, einen blasen ließen, als ein etwa 50jähriger untersetzter Mann mit pomadigem Haar um die Ecke bog. Gekleidet war er mit einem edel wirkenden Dreiteiler, links und rechts an seiner Seite folgte ihm ein Bodyguard.

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