Ich sehe was, was Du nicht siehst

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Ich sehe was, was Du nicht siehst

Ich sehe was, was Du nicht siehst

Inna H.

"Kannst Du noch dieses Update einspielen?" Jos Admin-Kollege stand mit Jacke in der Türe, bereit diese heiligen Hallen zu verlassen, denn es war 16 Uhr 30."Nö, das geht heute nicht!", Jo musste diesmal hart bleiben, er war in Eile und hatte nicht vor, schon wieder die Arbeit zu erledigen, die eigentlich sein Kollege vom Chef aufs Auge gedrückt bekommen hatte.
"Ich kann heute nicht länger bleiben, ich habe ein Date! Du hast ja Dein Frauchen zu Hause, ich will auch endlich eins."
Gustav, der Kollege, zog, irgendwas von "Fehler" brummend, seine Jacke wieder aus. Er war einer dieser armen Männer, die immer gleich nach der Arbeit nach Hause mussten. Sobald er später kam als eine halbe Stunde nach Dienstschluss, gab es zu Hause den herrlichsten Krach. Seine Susi war früher mal seine Traumfrau gewesen, aber nun ... Albtraum passte besser!
Nicht, dass ihr Aussehen zu wünschen übrig ließe, oh nein, das nicht, aber sie hatte Gustav an der Kandare, er lag in Ketten ... sozusagen.
Deshalb hatten sie mal drüber geredet und Jo hatte, gutmütig wie er war, den Vorschlag gemacht, Gustav ab und an mal etwas an Arbeit abzunehmen, wenn es den ihm vorgegebenen Zeitrahmen um Längen sprengen würde.
Aber heute? Nein, heute ging das ganz und gar nicht, heute musste er an sich denken. Er hatte noch so viel zu tun bis SIE kam.
Ja, heute ist DER Tag. Cora würde endlich zum Essen kommen. Ihr allererstes Treffen, ein sogenanntes Blind date.
Allein beim Gedanken an das Kochen brach ihm der Schweiß aus. Am letzten Sonntag hatte er sich extra von seiner Ma einweisen lassen. Sie hatte ihm alles genau aufgeschrieben und noch diese Fix-Tütchen dazugelegt. "Da kann gar nix schief gehen" waren ihre Worte, Jo war sich da nicht so sicher, deshalb machte er sich früh auf den Heimweg, falls doch was daneben ging, hatte er noch genügend Zeit es von der Pizzeria "Love Story" liefern zu lassen.
Auf der Fahrt nach Hause erinnerte er sich daran, wie es vor 6 Wochen mit Cora begann.
Er hatte sie mit seinem Nick "Jojo_1" über den Messenger einer dieser Singleseiten angeschrieben. Ihr Name war schlicht "eine_Frau" und genau das war es ja auch, was er wollte, nicht zwei, drei, nein, eine einzige, richtige Frau würde ihm genügen.
Sie schrieben sich jeden Tag mehrere Mails und erzählten sich darin ihre Wünsche, Träume, Vorstellungen und auch Begebenheiten aus ihrem Leben. So lernten sie sich erst mal schriftlich, von allen Seiten, kennen.
Dann wollte Cora telefonieren. Man, war das ein Kampf gewesen sie davon abzubringen. Denn erstens hasste er stundenlange Telefonate und zweitens wollte er ihre Stimme lieber live und in Farbe hören, mit dem passenden Gesicht und den Gesten, die dazu gehörten.
Es war nicht leicht, aber er hatte sie überzeugt, dass es doch viel spannender wäre, wenn man sich erst beim ersten Date sah und hörte.
Dann kamen Schwierigkeiten mit der Terminwahl. In der Woche hatte Cora oft für ihren Nebenjob zu tun und an den Wochenenden waren er und sie schon auf Wochen von den Freunden verplant, aber letztendlich konnten sie sich auf den heutigen Donnerstag einigen.
Er hatte sie zum Candle-Light-Dinner geladen, um 19 Uhr wird sie bei ihm sein und es würde sich entscheiden, ob der Abend ein Erfolg werden und noch weitere folgen würden, oder ob sie sich das erste und das letzte mal sahen, weil sie sich nicht riechen konnten.
In seiner Wohnung angekommen, machte er sich sofort in der Küche daran die Bolognaise-Soße zu zubereiten. Als diese vor sich hin brodelte begab er sich noch mal auf einen Kontrollgang durch die Zimmer, um zu prüfen, ob er auch nichts übersehen hatte, der erste Eindruck war schliesslich der wichtigste.
Der Tisch war in der Küche gedeckt, Kerzen, Servietten, die guten Teller. Sekt stand kalt und die Gläser waren auch parat und, nicht zu vergessen, das dunkelblaue Halstuch ..., er kicherte vor sich hin.
Alles war staubfrei, aufgeräumt, perfekt.
Die Soße war fertig und roch sogar klasse 'Hey, ich bin guuuuuuuuut!' lachte er und setzte das Spagettiwasser auf den Herd, bis das kochte, würde er schon geduscht und rasiert sein. Aus dem Bad kommend, warf er die Pasta in das sprudelnde Wasser, rührte kurz um und eilte ins Schlafzimmer. Er wählte die schwarze Jeans, ein weißes Tshirt und das Karohemd, die Unterhose ließ er gleich weg, dafür hatte er ja das Halstuch ...
Er gluckste bei dem Gedanken an die Idee, die er hatte...., vorausgesetzt allerdings, sie mochte ihn und er sie.
Nachdenklich rührte er in den Nudeln... 'Was ist wenn ...?' die Türklocke unterbrach ihn, 'Mist, schon sieben!"
Jo drückte den Öffner und hoffte, dass er die Spagetti eher im Sieb hatte, als sie hier oben im 4.Stock angekommen war.
So gerade eben, abgehetzt, erreichte er die Wohnungstüre. Sie betrat, nicht weniger außer Atem, die letzte Stufe und stand dann vor ihm, ... seine Cora!
Jo lächelte beglückt, genauso hatte er sie sich vorgestellt. Der freche, rote Kurzhaarschnitt passte genau zu ihren witzigen Mails, und erst recht diese Augen, groß und blau blickten sie ihn an.
Auch Cora war mehr als angetan von diesem stattlichen Kerl, wie er so groß und stark in der Türe stand und dazu ein Gesicht machte, wie ein Lausebengel, der endlich seine Eisenbahn bekam.
"Komm rein, Süße, das Essen ist schon fertig!", sprach er, nahm sie an die Hand und zog sie in die Wohnung, um die Türe zu schließen.
Cora schaute sich um und Jo forderte sie auf: "Gib mir Deine Jacke, ich häng sie auf."
'So, nun kommt meine Überraschung' dachte sie, schlüpfte aus ihrem schwarzen Blazer und reichte ihm diesen. Zutage kam eine Bluse mit einer Einsicht, die ihm das Blut in die Hose trieb.
'Puuuuuh', ihm war jetzt schon heiß, ' Wie sollte es dann erst nach dem Essen werden?'
Er führte Cora zum Tisch und schob galant den Stuhl näher. Nun kam es erst mal darauf an, das Essen gekonnt auf die Teller und dann noch, ohne Unfall, auf den Tisch zu bringen. Jo schaffte beides ohne Mühe und setzte sich ihr gegenüber.
"Mmmmh, riecht lecker. Ich mag Spagetti Bolognaise", sie probierte und lobte "Und es schmeckt auch noch prima!" "Ist ein Geheimrezept meiner Mutter", strunzte Jo verlegen.
Ihre Augen klebten die ganze Zeit lauernd aneinander und sie aßen ein wenig schweigend. Nach dem Essen unterhielten sie sich dann über dies und das, kamen sich immer näher, auch räumlich, und schlürften ihren Sekt dabei. Die Stimmung wurde ausgelassener. Ihre Augen glänzten mit seinen um die Wette. 'Sie war eine klasse Frau' kam er mit sich überein, 'erotisch, aber natürlich und ihre Bewegungen machten ihn tierisch an. Gleich werde ich einen Vorstoß wagen', nahm er sich vor und sie fragte sich 'Wird er mehr wollen?'
Unvermittelt zog er sie vom Stuhl zu sich hin, bis sie mit gespreizten Beinen auf seinem harten Schoß saß.
Ganz nah waren sich ihre Gesichter, jeder sog den Duft des anderen ein, ihre Lippen fanden sich behutsam, fanden sich zu einem Kuss, der Cora alle Vorsicht und alle guten Vorsätze vergessen ließ. Sie spürte, dass ihr Verlangen nach Fühlen, Schmecken, Riechen erwachte."Ich hab mir da was ausgedacht", flüsterte Jo ihr ins Ohr, "Es wäre ein noch größeres Blind date, wenn wir uns gegenseitig mit verbundenen Augen erkunden würden."Er nahm das Halstuch in seine Hand und ließ den weichen Stoff streichelnd über ihren Hals gleiten.
"Wer bekommt sie zuerst an?" fragte sie und überlegte 'Es muss schön sein, nur zu Fühlen, die restlichen Sinne verstärken sich, wenn einer ausgeschaltet wurde. Es erforderte jedoch viel Vertrauen, aber sie hatte das Gefühl, als würde sie ihn schon ewig kennen.' Ihre Neugier siegte schliesslich.
Cora nahm ihm das Tuch aus der Hand und verband sich selbst die Augen. Nun war es dunkel um sie herum. Er war sich seiner Verantwortung bewusst, wusste, dass sie sich ihm so auslieferte.
Vorsichtig hob er sie vom Schoß und stellte sie auf die Füße. Langsam öffnete und entfernte er jedes ihrer beider Kleidungsstücke, begleitet von einem vorsichtigem Streicheln ihres ganzen Körpers.
Sie entspannte sich zusehends unter seinen warmen Händen. Sein ruhiges Streicheln wurde intensiver, nun kamen Küsse hinzu. Kleine Küsse, die keine Stelle ausließen und mal hier, mal dort, ihr Ziel fanden. Sanft legte er sie bäuchlings vor sich auf den Küchentisch und schob alles störende beiseite. Ihre sonnengebräunte Haut und die feinen, gebleichten Flimmerhärchen schimmerten im Kerzenlicht.
'Wow, war das scharf', sein Glied stand aufrecht an ihren weichen Pobacken. Seine Hände teilten sich und verließen die Gleichmäßigkeit. Die linke verweilte weiter massierend auf ihrem Rücken, während sich die rechte über Po und Hüfte aufmachte ihre süße, nasse Frucht zu erforschen.
Immer schneller bewegten sich seine feuchten Finger um ihre harte Knospe. Er liebkoste gefühlvoll den Nacken und Hals mit seinem Mund und sein Schwanz rieb zwischen ihren Backen.
Ihr Stöhnen wurde immer lauter, drängender, bis sie nur noch leise wimmernd bettelte: "Nimm mich – bitte - jetzt!" Ohne seine Fingerfertigkeiten zu unterbrechen schob er seine Spitze in ihre kleine Möse und stieß quälend langsam den Schaft nach, tief und kraftvoll bewegte er sich in ihr.
"Oh, Süße, wenn Du sehen könntest, was ich sehe, würdest Du verrückt".
"Was siehst Du? Sag es mir, ja, sag es mir!", stieß sie keuchend hervor. "Ich sehe, wie mein großer Freund hier in Dich fährt und glänzend wieder auftaucht. Ich sehe wie Dir vor Freude der Saft an den Schenkeln entlang läuft", sie stöhnte laut bei dieser Vorstellung.
"Ich sehe die Gänsehaut auf Deinem Po", flüsterte Jo leise an ihrem Ohr und steckte seine Zunge hinein.
Dieses Flüstern ließ das in ihr brodelnde Feuer überkochen. Sie kam genau in diesem Moment zu einem gewaltigen Höhepunkt, laut "Ja, ja, ja" schreiend ritt sie auf dieser Welle und ließ sich vollends gehen. Ihre Erregung heizte ihn ungeheuer an und er erhöhte die Taktfrequenz seiner Stöße ohne ihren Kitzler in Ruhe zu lassen. Rhythmisch arbeitete er in und an ihr. Nachdem sie das zweite mal kam, war auch er soweit und spritzte pulsierend sein heißes Sperma mit einem Aufstöhnen auf ihren glatten Po.
Seinen Lustmolch noch immer an ihr reibend, verteilte er seinen Saft mit knetenden Händen.
Sie seufzte ergeben und befriedigt 'Manches Risiko war äußerst lohnend, wenn man so etwas erleben durfte!'
Jo hob sie vom Tisch und entfernte ihr das Halstuch, "Weißt Du nun, was ich meinte?" fragte er leise. "Ja" antwortete sie, "es war herrlich intensiv. So genau hab ich das noch nie gespürt und erfühlt. Es war unglaublich."
Sie gingen gemeinsam ins Bad und in die Dusche. Er mischte das Wasser fast heiß. Sie standen eng umschlungen in der Dusche und ließen die wohlige Wärme über ihre Körper rieseln. Jo war viel größer als Cora, so dass sie ihren Kopf an seine Brust bettete. Sie fühlte sich geborgen und gut aufgehoben bei ihm. "Duuuu uuuu?", sie hob ihren Kopf und schaute in an, "Ich möchte, dass Du das auch erlebst!" Er grinste breit, "Na, dann hol mal das Halstuch", es waren knapp 20 Minuten vergangen, aber sein Prachtkerl stand sich schon wieder die Beine in den Bauch.
Cora sprang aus der Dusche, preschte in die Küche und kam lachend mit dem Tuch wieder. In der Brausekabine stehend bedeutete er ihr, dass sie es ihm anlegen sollte. Das tat sie dann auch bedächtig und achtete darauf, dass es nicht zu stramm saß. Wer weiß, ob es nass nicht einlaufen würde.
Sie lehnte ihn an die vom Dampf erhitzten Kacheln und strich mit den Händen über seinen knackigen Körper. Auch sie sparte keine einzige Region aus. Dann vollführte sie das gleiche mit ihrer Zungenspitze. Vom Hals bis zu den Kniekehlen tastete sie sich kreisend cm für cm an seinem Körper hinauf und wieder hinunter. Das machte ihn merklich wahnsinnig. Sein Atem ging schneller, sein Herz pochte wild. Er packte sie fest an den Brüsten, die ihm immer wieder entglitten, wenn sie in die Hocke ging.
Sie ließ sich auf die Knie sinken und konzentrierte sich auf seinen Lustspender. Erst umrundete sie ihn und fuhr dann, immer noch mit der Spitze ihrer Zunge, den Stengel auf und ab, von der Wurzel bis zur Kuppe, immer wieder, auf und ab, sich im Uhrzeigersinn fortbewegend, untermalt von seinem lustvollen Brummen.
Er stöhnte auf, als sie seinen harten strammen Dolch ganz in ihren Mund aufnahm. "Sssssssssst, ist das geil!", entfuhr es ihm, "Ja, mach weiter", und sie machte weiter, da konnte er sich drauf verlassen.
Rhythmisch ließ sie seinen Schwanz in ihre gespitzte Schnute rein und raus gleiten und zupfte dabei sanft an seinen Eiern. "Rate mal", flötete sie an seiner Eichel angekommen, "Was ICH jetzt sehen kann?"
"Erzähl's mir, los!" hechelte Jo. "Ich sehe seine rote pralle Spitze in meinem warmen weichen Mund verschwinden, etwa so", wieder umschloss sie ihn komplett und fest mit ihren Lippen, von neuem oben angekommen "... und soooo taucht er wieder auf", "weg", "da", "weg", "da", "weg", "Jaaaa, daaa, daaa, daaaaaaaaa!", völlig ekstatisch bäumte er sich auf und ergoss sich zuckend in ihren Mund. Cora lächelte zufrieden. Zum Abschluss verwöhnte sie ihn noch ein bisschen mit dem warmen, weichen Strahl seiner Handbrause.
Später, nachdem sie geduscht und sich gegenseitig genussvoll abgetrocknet hatten, lagen sie eng aneinander gekuschelt in seinem Bett.
Die Erfahrung war für sie beide neu gewesen und von nun an, hatte, für Jo und Cora, der Begriff "Blind date" eine völlig andere Bedeutung ...

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