Im Auge des Betrachters

II.

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Im Auge des Betrachters

Im Auge des Betrachters

Dreaming Dolphin

Was für ein Gespräch! Natürlich sind solche Gespräche in einem Krankenhaus keine Seltenheit. Schließlich ist denen, die dort arbeiten, nichts Menschliches fremd. Aber so was? Das hat mich doch wirklich überrascht!
So sehr, dass ich es gleich mit dir teilen muss. Und so schreibe ich dir schnell eine SMS: „Meine Kolleginnen finden Penisse hässlich!“ tippe ich in mein Smartphone. Dann fällt mir ein, dass du es mit der Sprache immer so genau nimmst, und ich ergänze noch: „Ich weiß, dass das nicht der korrekte Plural von Penis ist!“
Schnell auf „Senden“ klicken und weg damit!
Kaum ist das akustische Signal, das mir anzeigt, dass die Nachricht verschickt wurde, verklungen, fällt mir noch etwas ein. Also schicke ich dir schnell noch eine zweite SMS hinterher: „... und Vaginen auch!!!“
Drei Ausrufezeichen sollen dir meine Empörung deutlich machen. Wie kann man nur? Wie kann man – in diesem Falle frau, denn bei diesem Gespräch waren nur Krankenschwestern und Ärztinnen anwesend – so etwas Wunderbares wie die Geschlechtsteile von Mann und Frau hässlich finden!?
Mir käme solch ein Gedanke nie, nie, niemals in den Sinn! Gibt es etwas Schöneres als einen dicken, harten Männerschwanz, als eine sanft gewölbte, weiche Vagina? Gibt es etwas Aufregenderes als den Moment, in dem diese beiden Schönheiten zueinander finden, sich vereinen, miteinander eins werden zur beiderseitigen Lust?
Ich jedenfalls kann mir nichts Schöneres vorstellen! Zu gerne verwöhne ich deine Männlichkeit! Umfasse sie mit der Hand, um unter der samtweichen Haut den harten, steifen Schaft zu spüren. Nehme sie in den Mund, um den salzigen Geschmack der ersten Lusttropfen zu schmecken, die aus deiner Eichel perlen. Führe sie in meinen Schoß ein – und gerne auch mal in meinen Hintern –, um mich von ihr aufspießen, ausfüllen, zurechtstoßen, durchficken zu lassen.

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