„Er will sie den ganzen Abend und vielleicht auch die Nacht anschließend für sich haben. Er bewohnt immer ein Penthouse im Zentrum der Stadt mit Dachgarten, in asiatischem Ambiente. Mit viel Liegen, viel Grünpflanzen und versteckten Nischen, Lampions, Zimmerbrunnen und vielen Zierpolstern. Er bringt immer seinen eigenen Diener namens Kim mit. Ich glaube er ist auch Tibeter oder Mongole. Dieser Diener spricht kaum und ist ihm total ergeben, fast unsichtbar, nur wenn man ihn braucht, steht er plötzlich vor einem“.
Die beiden Schwestern erzählten mir an einem der folgenden Tage ihre Session mit Pierre, vermischten aber sicher Drogentraum mit Wirklichkeit, verloren sich im Nachhinein in einer Welt der Sinne, so schien es mir zumindest damals:
Als sie irgendwann im Laufe des Abends mit dem Lift bis ins Penthouse fuhren und sich die Türe öffnete, stand Pierre bereits da und erwartete sie. Er hatte wie immer seinen weinroten seidenen Morgenmantel übergezogen, darunter einen weißen ebenfalls seidenen Pyjama und seine unentbehrliche weiße Chrysantheme am Revers, sowie ein Champagnerglas in der Hand.
„Meine Mädchen, Ihr habt mir gefehlt. Legt ab, hüllt euch in Saris, Schleier oder Hemdchen, nehmt was euch gefällt!“
Sein Arm machte eine einladende Bewegung und deutete auf die herumliegenden Kleidungsstücke und Stoffe. Er brachte diese Dinge immer von seinen Reisen nach Indien oder China mit.
Zarina und Venja wussten, was er sehen wollte. Sie knöpften langsam ihre schwarze Lederkleidung auf, Knopf für Knopf, ließen die Kleidungstücke einfach zu Boden fallen; Kim wird sie einsammeln.
Pierre hatte sich inzwischen in einen der Körbe gesetzt, die von der Decke hingen, schaukelte ein wenig und betrachtete sie unverhohlen. Er liebte es, ihre wundervollen Körper zu betrachten, nahm es dankbar zur Kenntnis, dass sie nicht rasiert waren.
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