„Ja, das gefällt dem kleinen Bastetkätzchen“, ...lachte der Gigant.
„Brülle nur all deine Geilheit heraus. Ich weiß, auf diese Weise hat dich noch niemand genommen. Und deine Laute verraten dem Kenner, dass du es tief in deinem Herzen genießt.“
Das Untier kannte keine Rücksicht…
„Auf den Rücken mit dir, und die Beine weit gespreizt“. ...Ja, ziehe die Knie bis an die Titten“, keuchte es.
„Jetzt ziere dich nicht, sonst erweitere ich auch noch deinen Hintereingang“, ...drohte der Freuibeuter...
Nefret gehorchte mit skeptischem Blick. Schon drang der gewaltige Prügel wieder in sie ein. Das Schlimmste war: Der Gigant schien einfach nicht zu ermatten...
Unter Aufbietung all ihrer Künste, kämpfte Nefret ums nackte Überleben. Der Kapitän durfte keinesfalls die Lust an ihr verlieren. Sie wollte sich gar nicht ausmalen, was die Mannschaft mit ihr anstellen würde. Eine Kostprobe hatte sie schließlich schon bekommen...
Nefret hatte sich während ihrer Gefangenschaft ein Kerbholz geschnitzt. Sieben Wochen war sie noch auf schwankender See. Ein weiteres Handelsschiff wurde gekapert. Zwei anderen gelang im letzten Augenblick die Flucht.
Einmahl fasste Nefret kurz Hoffnung, als eine römische Flotte am Horizont auftauchte. Doch die großen Kriegsschiffe waren viel zu träge, um die flinken Piraten zu stellen. Und wäre sie unter ausgehungerten Seesoldaten wirklich besser aufgehoben?
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Doch dass es unsere Heldin deutlich schlimmer hätte treffen können, erfuhr sie kurz vor Ende der Fahrt. Es war eigentlich nur großes Pech, dass die kleine Privatjolle ausgerechnet den Heimweg der Piraten kreuzte. Schläfrig trieb sie ihrem Verderben entgegen...
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