Im Bett mit Bettina

Geschichten vom Anfang der Träume

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Im Bett mit Bettina

Im Bett mit Bettina

Stayhungry

Bettina reckte ihre Arme hoch, schob ihre Hände hinter seinen Nacken und drückte so seine Lippe noch fester auf ihren Nacken. Schließlich ließ sie sich wieder mit den Unterarmen aufs Bett sinken. „Komm, jetzt fick! Fick mich richtig durch!“ Und Peter fühlte mit ihr, wollte jetzt hart, tief, schnell in sie und mit all der endlosen Sinnlichkeit aufgeladen, kam er nach nur kurzem Stakkato. Er war heftig, wild, fast kroch er in sie im Erguss. Doch Bettina fühlte keinen Schmerz, nur Lust und obwohl sie selbst keinen Orgasmus mehr erreichte, fühlte sie eine Welle von Glück mit seinem Höhepunkt. Kraftlos sank er auf ihren Rücken, sie fasste wieder nach hinten in seinen Nacken und schließlich kuschelten sie sich aneinander und versuchten langsam, wieder zu Atem zu kommen.

*

„Fühlst du dich unwohl?“, fragte Bettina besorgt, als sie aus dem Dösen erwachte und seinen ernsten Blick bemerkte. „Nein, nein!“, beschwichtigte Peter hastig. „Aber ich habe das Gefühl, das heute ist der schönste Tag in meinem Leben und nie wieder wird mir so etwas Beglückendes geschehen! Ich möchte dich auskosten, ganz und gar, mit Haut und Haar! Und es soll nie enden und ich will es nicht vermasseln und ich will handeln und ich will dich nur ansehen und ich will dich spüren und dich verführen und … und … und!“ Er machte sich gar keine Mühe, seine jungenhaft schüchterne Verzweiflung zu kaschieren. Er bekannte einfach, wie sehr er sie begehrte, vollkommen unabhängig vom Augenblick und schon gar nicht geplagt von der berüchtigten Leere nach dem Kleinen Tod. „Es ist erst Nachmittag und die Nacht ist noch weit. Wenn also,“ tröstete Bettina ihn aufrichtig mit verstehendem Lächeln, „dies der letzte Tag in unserem Leben ist, an dem so etwas geschehen soll, dann nehmen wir uns eben alle Zeit der Welt!“

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