Sie liebten sich durch den Abend in die Nacht hinein und die zweite Flasche Gaillac tat dann ihre Wirkung, sie fielen in traumlosen Schlaf.
*
„Das war unser einzigartiger Tag und unsere wunderbare Nacht“, sagte sie, als die Morgensonne ihn weckte und sie ihn schon einige Zeit beobachtet hatte. „Weil sie, wie du sagtest, das letzte Schöne in unserem Leben war, dürfen wir sie nie vergessen!“
Peter erschrak.
„Das, meine ich“, lächelte Bettina, „geht nur, wenn wir uns bald wiedersehen und ihr ein ehrendes Gedenken erweisen!“
Peter atmete erleichtert auf. Er war im Himmel, dass sie ihn wiedersehen wollte und konnte noch gar nichts antworten, da prustete sie schon los.
„Wie eine Grabrede! Ich bin furchtbar! Poesie und Romantik sind nicht meine Stärke! Aber ernsthaft: Magst du mich wiedersehen?“
Die Frage beantwortete sich von selbst. Es wurde ein außerordentlich ausgedehnter und phantasievoller Gute-Morgen-Fick, kein Wunder, wenn Verlangen und Verliebtheit zusammentreffen!
Sie sahen sich also wieder, so oft es ging, und vögelten durch die Wohnung. Das war niemals schneller Sex, auch wenn es heftig wurde, denn sie nahmen sich alle Zeit der Welt, um einander zu erkunden und jede Nuance im anderen zu fühlen. Und Peter wurde immer mutiger. Hatte beim ersten Fick ihres Wiedersehens ihren Anus beim Verkehr nur sanft gestreichelt und massiert, so führte er seinen Finger beim zweiten Mal ein, steckte ihn tiefer, zog ihn raus, kreiste im Poloch. Bettina fand das einfach nur geil, auf ihm zu reiten, im Poloch gefingert und in ihr Fötzchen gefickt zu werden. Als er endlich abgespritzt hatte, blickte er etwas verlegen hoch zu ihr und hielt die Hand mit dem entsprechenden Finger weit von sich.
„Schmutziger Sex darf auch mal schmutzig sein!“, lachte sie und reichte ihm ein Frischetüchlein aus dem Nachttischchen.
Im Bett mit Bettina
Geschichten vom Anfang der Träume
33 10-16 Minuten 0 Kommentare
Im Bett mit Bettina
Zugriffe gesamt: 2673
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.