Im Bett mit Bettina

Geschichten vom Anfang der Träume

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Im Bett mit Bettina

Im Bett mit Bettina

Stayhungry

Und während er seinen Finger säuberte, küsste sie ihn wieder zart und endlos, am Hals, im Nacken und irgendwann auf die Lippen.

Nachdem sie frivol ausgegangen waren, im Bistro leicht und fein gespeist und wieder ein wenig zu viel Fenelon und Gaillac genossen hatten, ließ der laue Sommerabend nicht zu, einfach einzuschlafen. Diese beiläufigen Berührungen Bettinas auf dem Balkon, die gehauchten Anzüglichkeiten und letztlich ihr kundiger Mund brachten die Härte in ihn zurück. Sie schlenderten Hand in Hand ins Schlafzimmer, zogen sich aus und Bettina bat ihn einfach in sich. Er war in sie eingedrungen, über sie gestützt und sie empfing ihn mit weit geöffneten Schenkeln und sah ihm tief in die Augen. Nichts geschah schnell, nein, ganz langsam, entspannt, so als gingen sie wie Verliebte umfangen, spazieren oder wären auf einer Bank im Park aneinandergeschmiegt.

„Was magst du am meisten an mir?“, forderte sie sein Bekenntnis.
„Deine Haut!“, hauchte er ihr ins Ohr und ließ seine Lippen ganz sanft über ihren Hals gleiten.
„Was noch?“, verlangte sie zu wissen.
„Dein Haar!“ und sein Mund wühlte in ihrem Haar.
„Was noch?“ gab sie sich weiter wissbegierig.
„Dein Lachen!“, strahlte er und kitzelte sie an den Lenden.
„Was noch?“, fragte sie in ungestilltem Wissensdurst.
„Deine Löcher!“, keuchte er und stieß sehr hart, sehr tief in sie.
„Ah! Tut das gut! Ich glaube, ich wollte genau das hören – und fühlen!“

Nach dieser Nacht war so klar wie nach der ersten, dass sie beide deren nicht endende Wiederkehr ersehnten und einander liebend gern gewähren wollten.

*

Schnell hatte Bettina erkannt, dass es ihn am meisten anmachte, wenn sie nackt in hohen Schuhen durch die Wohnung lief und auch im Bett ihre strenge Brille aufbehielt. Als die brütende Hitze des Sommers sich allmählich zurückzog, erfreute sie ihn zunehmend in eleganten Dessous.

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