Im Bistro mit Bettina

Geschichten vom Anfang der Träume

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Im Bistro mit Bettina

Im Bistro mit Bettina

Stayhungry

Dann fickte er sie von hinten, hart, heftig, schnell, ein Quickie, in dem nur er seinen Orgasmus bekam, sie aber sehr zufrieden war über das ungeplante, ekstatische Intermezzo.

Ja, so etwas dachte er. Er tat das, ohne sich zu schämen und ohne irgendeine Hoffnung. Nur sie zu treffen, sie zu sehen, mit ihr zu sprechen und ihre ehrliche Sympathie für ihn zu spüren, danach sehnte er sich, darauf hatte er sich seit fünf Jahren gefreut, und ab heute war das alles unwiederbringlich Vergangenheit. Es war nicht allein der Gerichtssaal, in dem er Anlass und Raum für heftigste Phantasien fand. Manchmal bat sie ihn nach dem offiziellen Teil gelegentlich zu sich ins Büro, um einen schwierigen Fall zu besprechen. Das war nicht üblich, aber die Anwälte der Gegenseite wussten meist Bescheid und waren froh, dass alles, von der Richterin im Interesse ihrer Mandanten gründlich ausgelotet war. Die meisten waren vom Leben gebeutelte arme Schlucker. So gab es rein praktisch keine Besorgnis der Befangenheit und er bekam einen guten Kaffee und feinste Schokolade – sowie einen Blick auf sie ohne Robe. Wenn sie sich zur Kaffeemaschine auf dem Beistelltischchen hinunterbeugte, sah er ihre herrliche Figur in engen Jeans oder perfekt anliegendem Kleid, alles schlicht und gerade dadurch sie selbst betonend, ein Model eben. Über Frauen im allerbesten Alter hatte er mal gelesen: Sie tragen Mode nicht nur, sie werten sie auf. Bei Frau Dr. Schlüter konnte er das ohne Zögern unterschreiben.

Da ist das Paradies drin, keuchte er dann immer in sich hinein, diese wunderbaren Löcher, nach denen er sich ohne jede Hoffnung sehnte. Er zog ihre Hose nach unten oder ihr Kleid nach oben und nahm sie von hinten, ohne eine Rücksicht darauf, dass hier ja jeden Moment jemand hereinkommen konnte, um Akten anzuliefern oder abzuholen.

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