Dann spreizt er ihre Beine und leckt sie fertig. Ich kann nicht mehr, das ist zu viel für mich. Ich spüre, wie sich das wundervolle Kribbeln des nahenden Orgasmus in mir ausbreitet, es beginnt in meiner Klit, strömt durch meine zuckende Muschi, in mein Becken, in meinen Rücken, breitet sich aus wie eine Welle, die Sensation ist so besonders diesmal, weil es ohne jede direkte Berührung passiert. Und als ich sehe, wie siesich im Orgasmus aufbäumt, da bin ich auch so weit.
Ich komme!
Lautlos, aber heftig. Meine Bauchmuskeln verkrampfen sich, ich zittere am ganzen Körper, meine Muschi zieht sich zusammen, zuckt vor Vergnügen, mit jeder Kontraktion krümme ich mich nach vorne.
Endlich klingt der Orgasmus ab und ich merke, wie heftig ich atme, wie ich nach Luft schnappe, als hätte ich gerade eine anstrengende Kardioeinheit hinter mir. Erschrocken schaue ich mich um. Zum Glück hat niemand etwas von der Nummer auf der Rückbank oder von meiner eigenen Showeinlage eben mitbekommen. Weder die Leute vor uns im Bus noch mein Freund – der schlummert immer noch selig neben mir, hat den Mund leicht geöffnet und sabbert auf seinen Fleecepulli. Und die beiden auf der Rückbank, die waren sowieso ganz woanders. Ich schaue auf mein iPad, wo die Aufnahme immer noch läuft, und damit direkt in mein eigenes Gesicht: rote Flecken auf den Wangen und am Hals, verstrubbelte Haare, Schweiß auf der Stirn und das typische, postorgasmische Strahlen im Gesicht. Ich muss unwillkürlich grinsen, und schalte die Aufnahme aus. Vielleicht habe ich mich im Moment der Ekstase gerade selbst gefilmt, als ich die Kontrolle über mich und das iPad verloren hatte. Aber wahrscheinlich habe ich nur den Sitz vor mir aufgenommen, oder die Decke vom Bus, oder meine Nasenlöcher.
So unauffällig wie möglich drehe ich mich um und schiele auf das Pärchen hinter mir. Die beiden sitzen jetzt nebeneinander als wäre nichts geschehen. Niemand käme auf den Gedanken, dass sie es gerade miteinander getrieben haben. Hätte sie nicht die roten Flecken auf den Wangen und am Hals, und dieses wunderbare, postorgasmische Strahlen in ihrem Gesicht. Wieder muss ich grinsen. Und drücke dann auf den Play-Button, um mir das Geschehen jetzt nochmal ganz in Ruhe anzuschauen...
Im Bus nach Dublin
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Im Bus nach Dublin
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schreibt Amorelio
schreibt muschifan63