Im Café

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T. D. Rosari

Abgewiesen zu werden bereitete ihr längst keine Sorgen mehr, also würde sie die nächste Gelegenheit nutzen, um nachzufragen, wie es mit Sex stünde.
Dimitri erzählte gerade vom Helicopter-Skiing in den Rockys. „Das macht am meisten Spaß bei pulvrigem Neuschnee!“, schwärmte er.
Das war Bridgets Gelegenheit. „Und wann macht Sex am meisten Spaß?“, wollte sie wissen. Dabei stützte sie ihren Kopf provokant in die Hand. Den Ellbogen hatte sie am Tisch abgestützt, sie schenkte Dimitri einen tiefen Blick.
Dimitri stutzte kaum merklich, dann huschte ein Lächeln über sein Gesicht. Nun erwiderte er ihren Blick. „Du bekommst immer, was du willst. Stimmt’s?“, versuchte es Dimitri mit einer Gegenfrage.
Bridget durchschaute Dimitris Strategie. „Um deine Frage zu beantworten: Ja. Aber wie wäre es, wenn du zuerst einmal meine Frage beantworten würdest?“ Damit hatte sie Dimitri im Sack. Er lachte.
„Komm‘, wir gehen!“, sagte er nur. Er nahm Bridget mit erstaunlicher Selbstverständlichkeit an der Hand, knallte an der Bar ein paar große Euroscheine auf den Tresen und führte Bridget zu einem in der Nähe parkenden Sportwagen.  
„Möchtest du fahren?“, fragte Dimitri spontan und hielt ihr den Schlüssel hin. Bridget war erstaunt. Sie hatte noch nie einen Mann gesehen, der so entspannt sein vierrädriges Spielzeug mit einer Frau teilte! Liebend gerne wäre Bridget mit diesem Geschoss durch die Stadt gesaust. Wenn sie aber an den Champagner dachte, den sie getrunken hatte, war das wohl keine so gute Idee.
„Wirklich gerne. Ein anderes Mal. Heute lasse ich mich lieber chauffieren!“, schlug sie das Angebot freundlich aus.
Dimitri setzte sich ans Steuer und einen Moment später brauste Bridget mit ihrer neuen Eroberung auf dem Beifahrersitz dieses Luxusschlittens durch den sonnigen Abend. Das war ganz nach ihrem Geschmack! Bridget wurde übermütig. Langsam ließ sie ihre linke Hand auf Dimitris rechten Oberschenkel gleiten. Dabei sah sie ihm ganz genau ins Gesicht, um seine Reaktion auf ihre Berührungen abzulesen: Da war es wieder, dieses dezente Lächeln.
Dimitris Mimik war wie eine Ampel, die auf grün schaltete: Freie Fahrt! Also wanderte Bridgets Hand weiter nach oben. Nach wie vor ließ sie Dimitri nicht aus den Augen. Einige Momente später war Bridgets Hand in Dimitris Schritt angekommen. Was sie da spürte und was sich da regte versetzte sie in sexuelle Verzückung. „Fahr‘ auf die Autobahn!“, verlangte sie nun. Dann schnallte sie sich ab und tauchte hinunter auf Dimitris Schoss. Da gab es für eine Frau wie sie einiges zu entdecken…

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