Im Gartenhäuschen

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Im Gartenhäuschen

Im Gartenhäuschen

Anita Isiris

Während die meisten Frauen Jan nach einer derartigen Äußerung eine runtergehauen hätten, reagierte Sereina paradox. Sie rückte etwas näher an Jan heran. „O.k.“, sagte sie. „Wenn Du das brauchst, brauche ich es auch.“ Demnächst war ein Termin mit dem Schornsteinfeger angesagt, einem attraktiven rothaarigen Mann, über den sich die Frauen im Mittelstands-Quartier kichernd austauschten. „Also wenn er meinen privaten Schornstein fegen will, würde ich ihn keineswegs aus dem Bett werfen“, so einer der harmloseren Sprüche, die Martin, dem Schorni, galten.
Der April zog ins Land, es wurde Mai, und die Mittelstandsfrauen widmeten sich ihren Gärten. Radieschen. Kopfsalat. Erdbeeren. Gepflegte Tujahecken, so das mittelfristige Lebensziel, für das noch mehr Raum zur Verfügung stehen würde, wenn die Kids erst mal ausgezogen waren. Denn was gibt es für Rentnerinnen und Rentner Sinnvolleres, als auf arthrosegeplagten Knien herumzurutschen, mit Gartenwerkzeug zu hantieren, um dem Erdboden, unter dem sie demnächst zur ewigen Ruhe gebettet sein würden, bereits zu Lebzeiten nahe zu sein.
Die Wohnung von Berenice und Rainer war nun leidlich hergerichtet, die beiden Rosina-Wachtmeister-Bilder im Wohnzimmer machten sich gut, genauso wie das Bild im Schlafzimmer, millionenfach repliziert für Menschen, die sich für etwas Besonderes hielten: Klimt. Der Kuss. Jan, der nur in Teilzeit arbeitete, genehmigte sich auf seiner Terrasse ein Nachmittagsbier. Dann wurde sein Blick auf etwas sich sanft Bewegendes gelenkt. Berenice stand in ihrem Gärtchen, dann bückte sie sich, um eine Handvoll Unkraut zu entfernen. Sofort erwachte in Jan unsägliches Begehren. Dieses Mal trug Berenice ein geblümtes Kleid, aber die Wölbung ihres Hinterns war auch dieses Mal nicht zu übersehen.

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Fantasie

schreibt anitaisiris

Liebe Gabi Lieber Grauhaariger ... doch, die Fantasie, zuschauen zu dürfen, wenn die Partner:in/der Partner mit jemand anderem Liebe macht als mit einem selbst, ist weit verbreitet. Nur... wer spricht schon darüber. Dieser leise seelische Schmerz beim Zuschauen... und doch sind Oxytocin, Östrogen und Testosteron am Hochkochen. Seid Euch Eurer innersten Fantasien einfach bewusst... Jan muss nicht unbedingt ein blaues Auge erleiden. Zum Dreifach-Höhepunkt, liebe Gabi... meine Geschichten sind so aufgebaut, dass sie Euch anheizen und horny machen sollen... bei gleichzeitigem Respekt gegenüber der Liebespartnerin/dem Liebespartner. Mein Erfolg gibt mir Recht. Also... wenn Dich meine kleine Story angewärmt hat... dann spinne sie doch einfach weiter. Das wirklich Geile ist niemals das Ausformulierte, sondern das Unausgesprochene, die Meta-Ebene. Viel Spass... da warten noch viele weitere Stories auf Euch. Eure Anita

Auf gute Nachbarschaft

schreibt grauhaariger

Da hat der Jan aber Glück gehabt! Denn nur ganz wenige Nachbarn würden verstohlen zusehen, wie ein anderer seine Frau zum vögeln verführt. Nein, sie würden tatkräftig einschreiten und Jan würde im günstigsten Fall mit wenig Blessuren das Weite suchen können. Toll formuliertes Intermezzo zwischen Nachbar und Nachbarin! Vielen Dank!

Anita in Hochform

schreibt Gabi.K

Toller Anfang, aber zum Schluß fehlte mir der eigentlich dreifache Höhepunkt. Geht es noch weiter? Neugierige Grüße Gabi

Gedichte auf den Leib geschrieben