Er hatte sich durch den Garten von Sereina und Jan geschlichen, das Häuschen in Augenschein genommen, zwei Astlöcher entdeckt, aus dem Innern des Häuschens ein Gartenstuhlkissen entwendet, und darauf kniete er nun, der Dinge harrend, die da kommen sollten. Die Dinge kamen, und wie! Kaum waren Berenice und Jan im Innern, bedeckte Jan den Hals von Rainers Gemahlin nun doch mit kleinen, liebevollen Küssen. Er zerzauste ihr schwarzes, lockiges Haar, küsste ihre Augendeckel, ihre Wangen, ihre Stirn. Berenice setzte sich auf die Werkzeugbank und öffnete ihre Schenkel. Jan schob ihr ohne weiteres Zögern das Frühlingskleid hoch und hatte Berenice bald so vor sich, wie er sich das zusammenfantasiert hatte. Mit nacktem Oberkörper, im blauen Slip. „Komm“, flüsterte er und animierte Berenice dazu, die Arme hinter dem Kopf zu verschränken. Dann kitzelte er sie erneut in den Achselhöhlen, was bei ihr sofort Gänsehaut verursachte, und beim Beobachter draußen auch. Dieser Jan war ein Teufel aber auch. Während Rainer sich immer auf die sekundären Geschlechtsmerkmale seiner Berenice konzentriert hatte, denn als Projektmanager verfügte er in dieser Hinsicht nur über eine als sehr bescheiden zu bezeichnende Perspektive, war das Repertoire von Jan, dem Nachbarn, so groß wie ein Ozean. Er streichelte die Lenden der halbnackten Berenice, leckte ihr die Schweisströpfchen unter dem Armen weg, bespielte ihren Bauch, als handelte es sich um eine Spielwiese, und dann wandte er sich ihren Füßen zu. Er ging in die Knie, massierte jeden Zeh einzeln, kitzelte die Fußsohlen der hübschen Nachbarin, um sie daraufhin mit kreisenden Bewegungen seiner Zunge zu bekitzeln. Berenice verlor sämtliche Hemmungen. Sie keuchte. Sie schrie. Sie wimmerte. Dabei hatte Jan ihr „Tor zur Hölle“, ihr „Tor ins Elysium“, noch gar nicht geöffnet.
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