„Im Grunde macht doch erst das Schamhaardreieck eine Frau zu einer Frau“, dachte sie und schauderte noch immer vor dem Moment in der Hochzeitsnacht, als ihr Rainer sie angefleht hatte, sie, sein Weibchen, da unten rasieren zu dürfen. Es war nicht so gut herausgekommen. An einer Stelle hatte er sie geschnitten, weil er von der Anatomie einer Vulva nicht allzu viel verstand und sich vor Aufregung kaum beherrschen konnte. Dann hatte es sie wochenlang gejuckt, trotz sorgfältiger Behandlung mit Ringelblumensalbe, einem wahrhaft ubiquitären Heilmittel.
Dann, als Jan eine Weile lang am Scheideneingang seiner Nachbarin herumgespielt hatte, stiess er zu. Er liess es aber bei dem einen Stoss bewenden und zog sich aus seiner Gespielin langsam wieder zurück. „Haaai“, wäre von draussen ein Laut zu vernehmen gewesen, wäre es dem armen Rainer nicht in letzter Sekunde gelungen, einen Lustschrei zu unterdrücken. Einen Schrei der Lust und des Erstaunens. Jan, dem Nachbarn, war es tatsächlich gelungen, Berenice, sein Weibchen, mit diesem Riesenschwanz bis zum Anschlag, bis zur Peniswurzel hin, zu nageln, sie, mit gespreizten Schenkeln und nach hinten geworfenem Kopf. „Haaai.“
Dann, etwas später, nahm Jan seine Begehrte mit langsamen, rhythmischen Stößen, während er abwechselnd an den steifen Mamillen von Berenice saugte. Sie war jetzt ganz Frau, ganz Weibchen, ganz Luder, ganz Körper, ganz Unterleib, ganz Liebe, ganz Geilheit. Jan hätte alles mit ihr tun können. Mit dem Mittelfinger der rechten Hand ertastete er das Arschlöchlein von Berenice und drang mit der Fingerbeere in diesen intimsten aller Orte ein. Für Berenice war das Neuland, Rainer hatte ihren Anus nie ins Spiel mit einbezogen. Weil ihm dazu schlicht die Fantasie fehlte. Dann saugten sich Jan und Berenice gegenseitig an einem innigen Zungenkuss fest. Rainer hätte sich am liebsten dazugesellt. Er hatte in den vergangenen zwanzig Minuten sehr viel von seinem Nachbarn lernen dürfte, und obwohl tief in seinem Innern Eifersucht rumorte, konnte er sich einer gewissen Bewunderung nicht enthalten. So funktionierte das also mit den Frauen! So jagte man sie hoch!
Tief befriedigt verließen Berenice und Jan, beide wieder ordentlich angezogen, den Ort des Geschehens, das kleine Gartenhäuschen. Eilends verstaute Rainer das Gartenstuhlkissen am richtigen Ort und ging dann doch noch einkaufen.
Und Sereina? Ihr Privat-Schornstein war in der Zwischenzeit von Martin, dem Schorni, gefegt worden, und zwar gründlich und so leidenschaftlich, dass Sereina eine ganze Woche lang, bis zur nächsten Begegnung mit Martin, davon zehrte. So, wie auch Jan mit seiner Begegnung mit Berenice. Bis zur nächsten Begegnung.
Und alles war gut.
Im Gartenhäuschen
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