Sie treffen sich am nächsten Tag wie verabredet in derselben Bar. Die Dicke hat wieder ihr kurzes, schwarzes Kleidchen an, das ihre Kurven so betont. Sie sähe wirklich süß aus, wenn sie nicht so dick wäre, aber auch so ist es gut, denn ihm gefallen ihre Pfunde – reichlich Fleisch zum Anfassen –, im Gegensatz zu der Dünnen, die in der Hinsicht kaum etwas zu bieten hat. Aber heute hat sich auch die Dünne fein gemacht: Sie trägt ein kurzes Röckchen und lässt die Bluse halb offen, damit man ihren Busen wenigstens ahnen kann. Irgendwie gefällt sie ihm, und er fragt sich, ob es nicht doch ein Fehler war, sie gestern nicht in sein Haus mitzunehmen.
Sie trinken und plaudern, und dann schlagen die beiden zu seiner Überraschung vor, einen Ausflug in einen bekannten Vergnügungspark zu machen. Der ist zwar ziemlich weit entfernt, aber mit einem Taxi ist das kein Problem; fast immer gibt es kein Problem, wenn man genug Geld hat und bereit ist, es auch auszugeben. Sie setzen sich zu dritt auf die Hinterbank, er natürlich in der Mitte. Das Auto ist ein alter Straßenkreuzer und daher sehr breit; es bietet viel Platz für Allerlei. Die Dicke schmiegt sich sofort eng an ihn und streichelt seine nackten Knie. Die Dürre fährt mit den Fingern durch seine Haare und massiert ihm die Schultern. Ihre Aufmerksamkeit gefällt ihm, seine Hände ruhen auf ihren Oberschenkeln, aber sie bewegen sich dennoch; nackte Oberschenkel sind ideale Landebahnen und Einflugschneisen. Der Taxifahrer äugt immer wieder in den Rückspiegel, vielleicht ist er neidisch, aber was er sieht, dürfte ihn nicht irritieren: Beide küssen ihn abwechselnd – gierige, feuchte Küsse –, begleitet von suchenden Händen. Aber die Fahrt ist zu kurz; mehr passiert nicht auf der Rückbank.
Als sie im Vergnügungspark ankommen, ist es schon wieder sehr warm.
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