Im Pool

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Im Pool

Im Pool

Anita Isiris

Sie mündete in einem Zungenkuss, den beide eigentlich nicht gesucht hatten. Aber das eine ergab das andere, und wäre jemand in diesem Moment am Pool vorbeispaziert, er hätte den Eindruck eines Liebespaars gewonnen, das sich innig vertraute. Es war Nina gewesen, die den nächsten Schritt gewagt hatte. Ihre Hand glitt unter den Saum von Jons Badehose, und sie spürte das warme, feste Fleisch seines erigierten Schwanzes. Sie schaute ihn fragend an, und Jon nickte. Also begann Nina sanft zu reiben, glitt tiefer und bezog auch Jons rasierten Hoden mit ein. «Gut so?», flüsterte sie mit unschuldigem Blick. Jon schloss die Augen und antwortete nicht. Nina rieb heftiger, und dann spielte Jon am Rand ihres Bikinihöschens. «Ich mag Deine behaarte Vulva», flüsterte er. «Darf ich mal fühlen?» Jons Ausdrucksweise, sein Respekt, seine Wortwahl bewegten Nina. Es gibt unzählige vulgäre Benennungen für «das da unten», vom Fötzchen» über die «Muschi» bis hin zur «Punze». Aber Jon nutzte den gepflegten Begriff “Vulva”. Er spürte durch das Wasser hindurch Ninas Wärme, Ninas Nässe. Er glitt mit den Fingern zwischen ihre Schamlippen und befingerte sie zärtlich, während Nina ihn weiter wichste. Damit hatte sie Erfahrung, sie tat genau das, was ihr Freund so liebte. Sie schob Jons Badehose nach unten, kitzelte mit maliziösem Lächeln seinen Hoden und übte einen sanften Druck auf seinen Penisschaft aus. «Darf ich?», fragte sie, ging tiefer und bezüngelte zärtlich die Eichel ihres Arbeitskollegen, die nun die Wasseroberfläche durchstieß.
Jon war fast von Sinnen vor Lust, aber er ahnte, dass er zu weit ginge, wenn er in Nina eindringen würde. Umso genussvoller massierte er ihre Vulva, und Nina drängte sich ihm lustvoll entgegen. Nina bedeckte Jons Bauch mit kleinen Küssen und richtete sich auf. Während beide sich gegenseitig weiter streichelten, versanken sie in einem weiteren Zungenkuss.
«Wenn mein Freund das wüsste», sagte Nina, als die beiden sich voneinander lösten. «Wenn meine Freundin das wüsste», ergänzte Jon.
Andächtig stiegen beide aus dem Pool, trockneten sich gegenseitig ab, genossen den Eistee und die belegten Brötchen. Die Sonne verschwand hinter einer Wolke, ein subtiles Zeichen dafür, dass nun das Protokollschreiben angesagt war. Jon erledigte dies routiniert, dann drückte er sanft Ninas Hand. «Danke», sagte er und küsste sie auf die Stirn. Wortlos räumten sie ihre Utensilien und das Geschirr zusammen, gingen in den ersten Stock und duschten gemeinsam. Noch einmal befühlten sie sich gegenseitig, beim Einreiben der Duschlotion. Nina war fasziniert von Jons schlankem Waschbrettbauch, dieser von ihrem prallen Entenpopo.
Nach einer zärtlichen Verabschiedung ging Nina zufrieden in die Küche, Jon schwang sich auf sein Motorrad. Die wesentlichen Arbeitsziele waren erreicht. Ein paar Stunden später trafen beide ihre Partner. Sowohl Jons Freundin als auch Ninas Freund waren angenehm überrascht, dass sich weder Jon noch Nina beherrschen konnte. Beide wollten nur noch vögeln. Direkt. Ohne Vorspiel. Jon nahm seine Freundin auf dem Küchentisch, Nina lockte ihren Freund, indem sie ihren Rock abstreifte und ihm ihren nackten Hintern zuwandte.
So nahm urwüchsige Sommernatur ihren Lauf und machte vier Menschen glücklich.

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