Im Untergrund von Coober Pedy

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Im Untergrund von Coober Pedy

Im Untergrund von Coober Pedy

Anita Isiris

Kunos Börsenkurs erreichte den Kulminationspunkt. Lisa entzog sich seinen streichelnden, tastenden und forschenden Händen und kniete sich zwischen seine Beine. Ihr langes schwarzes Haar kitzelte ihn am Bauch. Endlich umschlossen ihre fruchtigen, vollen Lippen seine Eichel; und Lisa beherrschte diese ganz spezielle Technik, bei der Frau mit der Zungenspitze die Nille reizt und dabei die Glans Penis gegen den Gaumen stösst. Lustvoll griff Kuno in Lisas Haar, und von nun an wurde kein Deutsch mehr gesprochen und auch kein Französisch – es gab nur noch diese eine universelle Sprache der Liebe. Wie Lisa duftete! Wie sie sich bewegte! Wie liebevoll sie Kunos Hoden kitzelte – so liebevoll, dass dieser wieder zu seiner Sprache zurückfand. Im Bewusstsein, dass Lisa ja kein Deutsch verstand, liess er so richtig die Sau raus. “Hast eine ganz geile Lutsche, Kleines”, radebrechte er, “warte es nur ab – ich zeig Dir, wie man in Deutschland fickt!” Dann griff er Lisa an die Brüste. “Das sind ja wahre Hammerdrüsen, Mann, von denen krieg ich nie genug!” Kuno wurde vom kultivierten Gentleman zum Lüstling, zum Piraten, zum Berserker gar! Die Obszönitäten in seiner eigenen Sprache und das Bewusstsein, dass seine Mitgefangene die Worte noch nicht einmal verstand, machten ihn noch geiler. “Jaaaah, lutsch mich, Schlampe!”

Und Lisa? Doch, sie machte ihre Sache gut – und wenn sie auch schon oft geliebt hatte und geliebt worden war, empfand sie die Situation im Erdinnenreich doch als sehr prickelnd. Sie gab alles, jeder Pornofilmer hätte seine helle Freude gehabt am Auf-und-Nieder ihres Kopfes während des Blowjobs. Dann liess sie von Kunos Stange ab und bedeckte seinen Bauch mit kleinen Küssen. Dass er gleich ins warme, feste Fleisch ihrer Brüste griff, enttäuschte sie im ersten Moment – sie hatte den Deutschen für etwas differenzierter gehalten und sich auf ein raffiniertes Liebesspiel gefreut. Aber Männer waren wohl so. Das war auch O.K. Lisa richtete sich auf, zog ihr T-Shirt aus und öffnete ihren BH, dessen Träger seitlich von ihren Schultern fielen. Lisa war ein Prachtsweib, und Kuno konnte es kaum erwarten, in sie einzudringen. Im Nu war sie splitternackt und kreiste mit ihren Hüften. Selbst im Dunkeln nahm Kuno die Pendelbewegungen von Lisas Riesenbrüsten wahr. “Ich muss an Deine Muschi ran”, knurrte er, einem Raubtier gleich, und griff in Lisas dichtes Schamhaar. Lisa zierte sich und wollte den Moment des Eindringens hinauszögern. “Titilles mes mamelons!”, hauchte sie. “Chatouille-moi”! Kuno saugte sich an Lisas linker Brustwarze fest und genoss die süsse Praline. Dann, endlich, gab sich Lisa hin.

Sie führte Kunos Penis tief in sich ein und sprach einen deutschen Satz, was Kuno erstarren liess. Lisa beherrschte seine Sprache anscheinend perfekt und hatte alle seine vulgären Äusserungen mitbekommen. “Der Name <em>Coober Pedy</em> ist eine englische Schreibweise des Aboriginal-Begriffs <em>kupa piti</em>“, sagte Lisa lächelnd – „was soviel heißt wie weißer Mann im Loch“.

“Ach...” Weiter kam Kuno nicht. Im Schlafraum ging Licht an, und das Paar sah sich von einer Touristengruppe umringt – unter kundiger Führung von Jacko. Die “Midnight Underground Tour” kam etwas teurer zu stehen als die Führungen am Tag, denn zu dieser Zeit war es unter der Erde etwas kühler.

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