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schwarze punkte begannen, vor ihren augen einen skurilen tanz aufzuführen, die geräusche in der kirche, die bereits zuvor schon sehr gedämpft waren, drangen nun nur noch ganz leicht an ihr ohr. das blut pulsierte und sie war nicht mehr in der lage, klar zu denken. nur eines wurde allzu deutlich – würde er nicht aufhören, sie zu würgen, wären dies wohl die letzten momente ihres lebens.endlich lockerte er seinen griff, luft strömte in ihren verdorrten körper und brachte ein wenig erlösung. sollte ihm sein rasender irrsinn tatsächlich bewusst geworden sein? würde er sie frei geben? welch seliger gedanke, das tageslicht noch einmal zu erblicken.er riss sie mit einem heftigen ruck aus all ihren hoffnungen, zog den matten körper, die kette um ihren hals noch immer fest im griff, in ein versteckte nische, die von den zentralen punkten des gotteshauses niemals würde eingesehen werden können. dort angekommen, drückte er ihren oberkörper über eine hölzerne truhe, schob den rock nach oben und riss ihr gierig den slip vom leib. sie blickte sich verzweifelt um, suchte nach etwas realem, nach etwas greifbarem, an das sie sich klammern konnte. doch um sie herum war nacht und lediglich zwei alte, verstaubte puttenfiguren, die scheinbar achtlos dort abgelegt worden waren, folgten dem geschehen mit traurigen augen. ihr geist entglitt ihr schließlich erneut, weigerte sich schlicht, diese unfassbaren geschehnisse anzuerkennen, doch schon im nächsten moment drang sein hartes glied tief in sie ein und der schmerz breitete sich in ihr aus. und mit ihm auch die lust.immer wieder und wieder stieß er in sie, schwitzend, keuchend, nur seiner eigenen begierde folgend. immer schneller wurden seine bewegungen, immer hektischer strömte er dem orgasmus entgegen.sie fühlte sich benutzt von diesem teufel. nichts menschliches war mehr in ihr und wie ein tier ließ sie es geschehen. ließ zu, dass er seinen samen in ihr verteilte. und dann kam sie ebenfalls. fühlte die wogen des höhepunktes durch ihren geschundenen körper fluten, während er seinen erschöpften körper für eine kurze weile auf dem ihren ruhen ließ.doch schon wenige augenblicke später erhob er sich, löste die kette, die während des gesamten aktes um ihren hals geschlungen war, ordnete seine kutte und machte sich bereit, zu gehen.bevor er die nische jedoch endgültig verließ und sie der scham übergab, beugte er sich ein letztes mal hinab, führte seinen mund dicht an ihr ohr, flüsterte: „und nun geh zurück zu deinem götzen, mein ungläubiges kind.“jetzt erst verschwand er und seine schritte verhallten in der unendlichkeit.

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Gedichte auf den Leib geschrieben