In den Wind geschossen

Ein nicht alltägliches Leben - Teil 15

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In den Wind geschossen

In den Wind geschossen

Grauhaariger

„Ein nicht alltägliches Leben“ ist die vierte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Sie hat ihren Beginn in der Zeit nach Corona. Aufbauend auf Eine nicht alltägliche Beziehung, den zweiten Band mit Eine nicht alltägliche Ehe und Eine nicht alltägliche Familie.

Als Job hatte Anne es sowieso nie gesehen, eher als Ersatzoma für die Kinder da zu sein. „Ich werde nächstes Jahr siebzig und da darf man schon in Rente gehen!“, erklärte sie schweren Herzens ihre Entscheidung.
Der Grund, Anne zu reaktivieren, war der, dass Olivia für einen Flug nach Vancouver disponiert war und Martin ebenso nach Vancouver wollte, um sich dort bei einem Maschinenhersteller über deren Neuentwicklungen zu informieren. Unser Ehepaar würde das Nützliche mit dem Angenehmen verbinden und freie Stunden gemeinsam in dieser Stadt verbringen.
Olivia war nach dem Flug doch ein wenig müde und wollte von Martin nur noch ein wenig gestreichelt werden, bevor sie einschlief. „Morgen…;“
Martin lächelte beim Anblick seiner schlafenden Frau und dachte: „Morgen kommst Du mir nicht so davon!“ Er träumte von ausschweifendem Sex in fremder Umgebung, sprich: in ihrer Hotelsuite! Mit ihr, seiner taffen, blonden Pilotin, seiner Traumfrau!
Bereits am späteren Nachmittag war Martins Besuch bei dieser Firma beendet. Er traf sich mit Liv in einem Café in der Innenstadt. Und wie der Zufall es wollte, trafen sie mit André, Olivias ‚Lover‘ von vor ein paar Jahren, zusammen.
„Wow! Du bist noch schöner geworden!“, meinte der Kanadier, als er Olivia entdeckt hatte. Nicht nur Martin, auch André konnte Komplimente verteilen...
„Warum hast du dich damals eigentlich überhaupt nicht mehr gemeldet?“, wollte Olivia wissen, nachdem die Männer sich vorgestellt wurden.
„Du warst so sauer und hast mich so schmachvoll rausgeworfen…“ Andrés Gesichtsausdruck vermittelte Betroffenheit. „Aber Du hattest ja Recht…!“ Der Kanadier gab einsichtig und auch sehr zerknittert zu, dass er mit dem Siebzehnjährigen einen Fehler gemacht hatte.
„Du musst mich auch verstehen“, rechtfertigte sich die Pilotin.

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