Wir wussten, dass Atusa geheiratet hatte, hatten aber nie herausbekommen, wen, obwohl sie ja im Dorfladen arbeitete und wir alle kaum Geheimnisse voreinander bewahren konnten. Dann vernahmen wir ein lang gezogenes Seufzen des blonden Hünen. Offenbar ejakulierte er, füllte Atusas Inneres mit seinem klebrigen verdammten Saft.
Das war der Moment, in dem Erkan mit voller Lungenkraft in die silberne Trillerpfeife blies. Zuerst geschah nichts. Der Mond blieb, wo er war. Die Wellen leckten am Fels. Von weit her war das Gezirpe einer unermüdlichen Zikade zu hören, die nicht damit klar kam, dass jetzt Nacht war. Da hielt Atusa in ihren Auf-und-Ab-Bewegungen inne, wandte ihr Antlitz wie in Zeitlupe uns zu. Endlich konnten wir ihre Brüste sehen. Sie waren weniger gross, als ich es erwartet hatte. Da ist doch dieses unbenannte Phänomen, diese sagenhafte Laune der Natur: Grossbusige Frauen haben oft einen erstaunlich kleinen Hintern, während viele Kleinbusige einen Riesenarsch ihr Eigen nennen. Will man beides, an ein und derselben Frau, muss man wohl Afrika bereisen. Dort ticken die Gene anders.
Atusas grosse, braune Augen weiteten sich, ihr Mund war weit geöffnet. Sie erstarrte, während der Deutsche unter ihr fluchte, als gäbe es kein Morgen. „Verdammte Scheisse“, schrie er, entzog sich seiner Braut und rieb mit dem rechten Unterarm über seinen tropfenden, matt glänzenden Schwanz. Atusa stand auf und zitterte am ganzen Körper. Wie schön sie war! Das leuchtende dunkle Haar! Ihr offener Mund! Ihre neckischen Brüste mit den Riesennippeln! Ihr bebender Bauch! Ihre dicht behaarte Möse! Welch eine Wonne! Atusa rasierte sich nicht, nirgendwo und keineswegs. Ihre ausladenden Hüften! Ihre fetten Oberschenkel! Ihre niedlichen Dellen im Kniebereich! Erkan murmelte anerkennend. Wir gingen wortlos auf Atusa zu und legten ihr Handschellen an. „Mitkommen – und Du auch“, sagte ich leise, in unmissverständlich scharfem Ton. Der Deutsche sprang auf, wirkte kämpferisch. Erkans Pistole aber liess seine Kampfeslust augenblicklich erlahmen. Auch er kriegte Handschellen, und sein halbsteifer Schwanz schlenkerte im Mondlicht hin und her, als wir die beiden zu unserem Gefängniswagen führten. Kleider und Wertsachen der Flitterer verstaute ich rasch in einer Plastiktasche. Es bereitete mir einen enormen Genuss, Atusa in den Wagen zu schubsen. Dabei griff ich mit meinen Handflächen ins volle Fleisch ihrer Pobacken.
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