Wir führten die beiden Flitterer in den Untersuchungsraum. „Wie heisst Du?“, fragte ich den Deutschen. „Chris.“ Den „S“ betonte er stark, so stark, dass ich vermutete, dass Chris mich anspucken wollte. Ich stiess ihn unsanft nach hinten; der Hüne, überrascht durch meine unmittelbare Reaktion, sackte auf einen kleinen Schemel, der hinter ihm stand. „Jetzt erst mal zu Dir, Atusa“, sagte Erkan, schob sich eine Lesebrille über die Nase und nahm an einem metallenen Schreibtisch ihre Personalien auf. Eine Sitzgelegenheit bot er ihr nicht an, denn es gab keine. „Name?“, „Geburtsdatum?“, „Wohnadresse?“, „Grösse?“, „Gewicht?“
Beim Gewicht zögerte Atusa. „Zweiundachtzig Kilo.“ Hilfesuchend sah sie zu Chris, aber dieser wich ihren Blicken aus. „Sex im Freien“, brachte Erkan den Tatbestand genussvoll auf den Punkt. „Das wird Folgen haben.“ „Geh dort zur Wand rüber, Rücken gegen mich“, befahl er. Wieder sah Atusa zu Bernd hinüber. Dieser war aber vollkommen emotionslos, möglicherweise, um bei uns keine Aggressionen zu wecken. Atusa trat von der Wand ein paar Schritte zurück und stützte sich mit den Händen gegen die grosse weissgraue Fläche. Das helle Deckenlicht gab alles von ihr preis. Erkan stellte sich hinter sie und untersuchte die junge Frau. „Waffen“, sagte er. „Vielleicht trägst Du ja irgendwo eine Waffe. Er betastete ihre Achseln, unter denen feine dunkle Haarbüschel zu sehen waren. Dann fuhr er ihrem Rücken entlang bis zum Kreuz. Dort hielt er inne. Er umfasste mit den Händen ihren Bauch, tastete sich nach oben, untersuchte Atusas Brüste. „Dort hat sie bestimmt keine Waffen versteckt“, schrie Chris empört. Mit Atusas Geschlecht liess sich Erkan sehr viel Zeit. Für Chris und mich gut sichtbar, spreizte er ihre Pobacken. Die kleine dunkle Stelle, an der sich Atusas Anus befand, erregte mich ungemein. Ich sah da etwas, das ich nicht hätte sehen dürfen. Schliesslich war sie doch jetzt eine verheiratete Frau. Erkan befingerte die Schamlippen der jungen Braut und drang mit drei Fingern in sie ein. „Nein, nicht…“, stöhnte Atusa, aber Erkan machte weiter. Er kniete sich hin, um besser sehen zu können, wo er war, und machte mit der Hand kleine Fickbewegungen. „Ich geb’s Dir jetzt noch mal, Luder“, knurrte er. „Erst im Cibo Salami verkaufen, dann heiraten, dann unterm Mond ficken, tsts“, sagte er und intensivierte seine Bewegungen. Atusas Knie brachen ein. „Ich halte das nicht mehr aus“, heulte sie. „Lass mal gut sein“, wies ich meinen Kollegen zurecht. „Hol die Klamotten.“
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