In der Werkstatt

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In der Werkstatt

In der Werkstatt

T. D. Rosari

Vor Erwartung.
Bridget lenkt ihr Auto auf das Gelände der Werkstätte. Das Rolltor fährt scheppernd in die Höhe und Bridget stellt ihr Cabrio in der aufgeräumten Halle ab. Timo steht am Schaltpult, von wo aus er das Rolltor bedient.  Genüsslich begutachtet er die langbeinige Blondine, die auf High Heels aus ihrem Auto klettert. Diese Frau hat Kurven. Sie ist eitel, sie ist wohlhabend und sie ist ein guter Fick.
Eigentlich hatte Timo Ressentiments. Ressentiments gegenüber Leuten, die in ihren Designer-Klamotten durch die Welt stolzierten. Mit ihren Autos, Smartphones und Uhren protzten. In den Chefetagen ihrer Bürogebäude hockten, Boni für sich aushandelten und sektschlürfend mit einem Mausklick ein paar Dutzend Arbeiter freistellten, nur weil der Aktienkurs ein wenig an Schwung verloren hatte.
Da war es nur gerecht, wenn er Bridget die Seele aus dem Leib vögelte.
„Komm her, meine Schöne!“ Bridget legt noch schnell ihre Sonnenbrille in das Auto. Hüftschwingend und mit laszivem Lächeln steuert sie auf den Mann zu. Mit Verblüffung stellt sie dabei fest, wie weich ihre Knie sind, wie schnell ihr Herz rast. Sie hat dieser Maskulinität nichts entgegenzusetzen.
Mit zupackendem Griff auf ihren Po drückt Timo ihre Hüfte gegen seinen Schoß. Seine prächtige Erektion sitzt noch gut verpackt in den zerrissenen Jeans. Bridget legt lüstern ihre Hände auf die gut definierten Brustmuskeln des Mannes. Dieser legt ohne Umschweife seine andere Hand um ihren Nacken und beginnt sie zu küssen. Es ist kein raffinierter Kuss, sondern ein fordernder. Und Bridget weiß, was Timo von ihr will. Er streift ihren Blazer ab. Das helle Oberteil fällt achtlos auf den Boden der Werkstatt.
Das ist Timo egal. Beim Anblick der Bluse und ihren Knöpfen macht Timo kurzen Prozess. Er hält sich nicht lange mit fummeliger Feinmotorik auf, sondern reißt Bridget mit spielerischer Leichtigkeit den Stoff vom Leib.

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