und zielte mit der hässlichen Spitze auf jene wild pulsende Stelle zwischen ihren stürmisch schaukelnden Brüsten...
Die Zeit schien still zu stehen; ...nicht wirklich still. Nur in unendlich langsamer Zeitlupe. Der pulsierende Riese war noch immer in ihr, als die Klinge schon ihr Herz berührte. Doch die Lustwelle brandete so schön durch ihren Leib, dass sie überhaupt nicht an Widerstand dachte. Gewiss würde sie auch noch nicht einmal den Schmerz spüren...
Doch dann lief der Film rasend schnell. ...Ein lederner Ochsenziemer schnellte wie aus dem Nichts heran. Er wickelte sich mit seiner ledernen Zunge um die schamanische Hand, ...und riss die Klinge in hohem Bogen fort...
Mit dem ersten Knall lief die Zeit wieder im richtigen Takt...
Jetzt schickte Pornis alter Colt seine Kugeln auf den Weg. Er schoss, was das Zeug hielt. Nicht, dass er jemanden verletzt hätte. Er war ein Meisterschütze, der seine Wirkung nicht verfehlte. Holz splitterte, Staub rieselte. Die überraschte Opfergemeinde floh panisch in den Wald...
„Porni, ...O Porni! ...mein geliebter Retter... nimm mich gleich auf der Stelle!“
Das ließ Orn sich natürlich nicht zweimal sagen.
Gerade öffnete der Held den Schlitz seiner verwaschenen Hosen, um sie als Achter auf dem Ochsen zu reiten, ...
...da riss eine Männerstimme, die hart wie ein Peitschenhieb durchs Zelt knallte, Sabin aus ihrem feuchten, süssen Traum...
„Porni, ...O Porni“, ...hatte sie noch auf den Lippen, als sie heiß hechelnd erwachte.
Das dünne Laken konnte kaum verhüllen, was ihr rosa Plüschteddybär in dieser Nacht wohl mit ihr angestellt hatte...
„Sie haben mich wohl schon im Traum kommen sehen?“ ...grinste Professor Doktor P. Orn verschmitzt.
Sabin glühte vor Verlegenheit.
Orn aber, gab sich nun streng.
„Eigentlich sollte ich ihnen ja den Hintern versohlen, mein liebes Fräulein. Was fällt ihnen nur ein, mir einfach hinterher zu fliegen? Wir befinden uns mitten im Kriegsgebiet!“
„Aber da sie nun schon einmal hier sind, ...und Frau Doktor Willhelm ihren Vertrag unterzeichnet hat, bin ich ja nicht länger für ihre Sicherheit verantwortlich. Außerdem kann ich sie ohnehin nicht mehr fort schicken. Gestern Nacht wurde nämlich der Flughafen bombardiert. Das Rollfeld ist derart beschädigt, dass es Wochen dauert, bevor wieder eine Maschine landen kann.“
„Was haben sie sich nur dabei gedacht? Das wird wieder ein schreckliches Gerede geben“
Sabin blickte wie ein verschüchtertes Mäuschen unter der Decke hervor, ...und ließ die Tränen kullern...
„Ich war wohl etwas zu grob“, ...knurrte der Lehrkörper etwas unbeholfen.
Versöhnlich reichte der Professor seiner eigenwilligen Studentin schließlich die Hand, und lud sie zum Frühstück ein.
Die aber, gab sich jetzt trotzig.
„Ich hab keinen Hunger mehr“, ...antwortete sie mit zornigem Blick.
„Ich muss mich jetzt anziehen, Herr Professor. ...Bitte verlassen sie mein Zelt. Schließlich wollen wir doch kein Gerede aufkommen lassen. Das ist doch ihre größte Sorge ...nicht wahr?“
Orn ärgerte sich bereits über seine misslungene Diplomatie. Das Gerede ließ sich nun eh nicht mehr vermeiden. Da konnte man die Gerüchte doch auch gleich mit fleischlichen Tatsachen untermauern. Und die waren wahrlich nicht von schlechten Eltern...
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