„Einen ausgeben oder abklatschen lassen!“ meinte er.
Das Pub war inzwischen bis auf unseren Tisch, an den sich auch der Wirt gesellt hatte und einem Pärchen am anderen Ende des Gastraumes, leer.
„Ich hab nur zwanzig Euro! Das könnte gerade für meine Zeche reichen;“ wiegelte ich ab.
„Na dann abklatschen!“ So nach und nach stimmten alle Männer am Tisch ein.
„Wie? Was?“ Ich wusste nicht, was sie von mir wollten.
„Nun, Du machst die Hosen runter,“ erklärte der Wirt, „und legst dich über die Tischkante. Reihum klatscht Dir jeder auf den Nackten, bis die vierunddreißig erreicht ist.“ Nach einer kurzen Pause fügte er hinzu: „Und dann bist Du eingeladen und deine Zeche des ganzen Abends geht auf uns.“
JOURNALISTIN: Sind Sie darauf eingegangen?
SIE: Das wäre total verrückt; schoss es mir durch den Kopf. Andererseits, was war heute normal gelaufen. Dass daraus ein, wie sagt man, Gang Bang wird, hätte ich mir auch zu diesem Zeitpunkt noch nicht träumen lassen.
Alle Augen waren auf mich gerichtet. „Okay;“ stimmte ich zu, „und wo?“
Der Wirt, alle nannten ihn Sam, deutete auf einen durch die Fenster praktisch nicht einsehbaren Tisch und räumte diesen auch sofort ab. In meiner Aufregung habe ich das Pärchen an einem der hinteren Tische nicht wahrgenommen. Ich sah den Männern der Reihe nach in die Augen. Erwartungsvolle Blicke begegneten mir.
Sam der Wirt gab mir noch eine Chance zum Entkommen indem er meinte: „Wenn Du kneifen willst, geh einfach.“
Ich schüttelte den Kopf und öffnete den Knopf sowie den Reißer meiner Jeans. Mit wiegenden Hüftbewegungen streifte ich Jeans und Slip ein Stück nach unten. Noch war ich der Meinung, dass nach den Poklatschern wieder zur gemütlichen Trinkrunde übergegangen wird.
„Mmmhh nicht rasiert;“ bemerkte einer der Männer, es mochte wohl Gunnar gewesen sein. „Und welch ein schöner Hintern;“ stellten wenigstens zwei Andere fest.
Wie gewünscht legte ich mich mit meinem Oberkörper auf die Tischplatte. Meine Knie hatte ich leicht angewinkelt und stand in meinen Stiefeletten auf dem Boden. Die Hände krallte ich links und rechts an die Tischplatte, nachdem ich mein Shirt ein wenig nach oben gezogen hatte.
„Klatsch.“ Der erste Schlag traf auf meine linke Pobacke, was ich mit einem kurzen: „Ahhh;“ und die Männer mit „eins“ kommentierten. Sofort folgte Schlag Nummer 2, auf die andere Backe. Beide Klatscher waren gut auszuhalten und ich begann, trotz meiner peinlichen Lage, zu lächeln.
„Oh, der Lady gefällt’s!“ konnte ich hören, während der Zweite aus der Runde schräg hinter mich trat.
„Klatsch;“ Wieder auf die rechte Backe, jetzt aber deutlich kräftiger. Und „Klatsch,“ der zweite auf Links. Wieder zählten die Umstehenden mit. Mir entglitt das Lächeln. Aber es war noch immer angenehm. Ja, sogar ein wenig kribbelnd. Ich ertappte mich dabei, dass ich mich selbst fragte: Was machst Du hier, Silke? Und außer, dass es irgendwie erregend war, fiel mir dazu nichts ein.
JOURNALISTIN: Sie haben sich von den Männern den nackten Po versohlen lassen?
Hübsche Story
schreibt Thunders