Intime Beichten - Teil 1

Erster Tag

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Intime Beichten - Teil 1

Intime Beichten - Teil 1

Joana Angelides


Oft trage ich auch keinen Slip und spüre, daß es von den meisten Männern bemerkt wird, was wiederum sie unglaublich erregt.
Ich überlegte jedes Mal, wie schade es doch ist, daß dieses Potential an Lust und Begierde so sinnlos verschwendet wird.
Genau diese Gedanken überkommen mich an jenen Nachmittagen die durch die nur halb geschlossenen Fensterläden im Haus in ein geheimnisvolles Dunkel getaucht werden.
Meist liege ich quer über das Bett, auf kühlen Laken und starre an die Decke.
Ich bin frustriert und fühle mich einsam.
Ich glaube, daß du das sehr gut verstehen kannst. Oder?
In vertraulichen Gesprächen mit Irene stellte sich heraus, daß es nicht nur mir so geht. Wir beschlossen, etwas zu unternehmen, unserer Frustration einen kleinen Auftrieb zu geben.
Es wäre zum Beispiel eine sehr prickelnde Situation, einen Mann zu mieten um mit ihm einen dieser Nachmittage zu verbringen, mit der Auflage, daß er kein Wort sprechen darf.
Wäre das für dich eine Situation, der du ausgesetzt sein möchtest?
Oder beide müßten Masken tragen und der Raum sollte, so wie mein Schlafzimmer, im Halbdunkel liegen.
Irene kennt eine Frau aus der Sauna welche versprach, uns zu solchen Treffen zu verhelfen. Irene mußte ihr jedoch zusagen, völliges Stillschweigen darüber zu wahren.
Gestern kam es zu einem solchen Treffen und ich bereue es nicht. Es war das Eintrittserlebnis in eine andere Welt, eine Welt der Gefühle und Leidenschaften für mich.
Ich bekam die Adresse vor einigen Tagen, einschließlich einiger Verhaltensregeln, per e-mail zugeschickt.
Darin stand, ich sollte vollkommen nackt, nur mit einem seidenen chinesischen Kimono bekleidet an die angegebene Adresse mit einer Taxe kommen. Ich sollte bereits zwei Stunden vorher jene geheimnisvollen japanischen Liebeskugeln anlegen, die man in den einschlägigen Sex-Läden bekommt und damit vor der Abfahrt mindestens eine halbe Stunde die Treppen in meinem Haus auf und ab laufen oder sonst irgendwelche heftigen Bewegungen machen.

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