Intime Beichten - Teil 1

Erster Tag

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Intime Beichten - Teil 1

Intime Beichten - Teil 1

Joana Angelides


Ich hatte mich inzwischen an das dämmerige Licht gewöhnt, dreht mich um und sah dem Manne hinter mir voll ins Gesicht. Was ich sah, gefiel mir. Er hatte ein ebenmäßiges Gesicht, soweit man das unter einer grünen Maske, die seine dunkle brennende Augen verdeckten, sehen konnte und einen sinnlichen Mund und halblanges Haar.
Mein unbekannter Freund, du kannst dir vorstellen, daß mein Herz wild klopfte und ich
Fragen stellen wollte. Doch er legte den Zeigefinger auf seine Lippen und bedeutete mir, zu schweigen.
Er hob mich mühelos auf und legte mich auf das Bett. Er hob meinen Kopf etwas an und legte einen der kleinen weißen Polster darunter. Er hob auch mit unglaublich zärtlicher Bewegung mein Becken an, um ebenfalls einen der Polster darunter schieben zu können..
Dadurch entstand ein elastischer Hohlraum zwischen meiner Schulter und dem Becken. Er streichelte einige Male sanft über meinen Rücken und zog seine Hand dann wieder hervor.
Dann hatte er plötzlich in jeder Hand einen Pinsel und begann langsam aber intensiv, mit unterschiedlichem Druck, an meinem Körper, der nur von diesem seidenen Kimono bedeckt war, auf und ab zu streichen. Gleichzeitig versetzte er das Bett in leichte Schwingungen und ich spürte wieder, wie mein Körper durch das Vibrieren der Kugeln noch mehr in Aufruhr versetzt wurde.
Er sprach kein Wort und konzentrierte die beiden Pinsel nun auf meine durch den Kimono sich absetzenden beide Brustspitzen. Langsam begann in mir Wärme aufzusteigen und mein Blut begann zu pochen.
Mein Freund, ich weiß nicht, wie lange er das tat, ich verlor Zeit und Raum und merkte plötzlich, wie mein ganzer Körper nur mehr zitterte und vibrierte.
Zu irgend einem Zeitpunkt mußte er mich entkleidet haben, denn ich fühlte nun direkt auf meiner nackten Haut seine Hände, die Pinsel und schmeichelnde Schleier, deren Ränder mit kleinen Goldquasten aus dünnen Metallfäden bestückt waren, auf und abgleiten. Diese Schleier berührten mich gleichzeitig an vielen Stellen und ließen meinen Körper in keinem Moment zur Ruhe kommen. Er ließ mich Empfindlichkeiten an und in meinem Körper erkennen, die ich bisher nicht gekannt hatte. Ich wünschte in diesen Momenten, daß dies niemals wieder aufhören sollte. Das einzige Geräusch im Raum war mein Seufzen und leises Stöhnen und der Ventilator.
Wie vereinbart, sprach er kein Wort, seine Augen schienen jedoch zu sprechen. Sie sprachen in einer Sprache, die mir die Röte ins Gesicht trieb. Meine Augen bettelten vergebens um ein Wort, bettelten dann weiter um seine Berührungen und ich fühlte mich gefangen in einem Netz aus seidenen Fäden, die nur er je nach Belieben bewegen konnte.
Auch als wir schließlich ineinander verschmolzen, ich die Erlösung aus dieser ungeheuren Spannung heraus schrie, blieb er weiterhin stumm. Nur seine dunklen Augen brannten auf meinem Gesicht.
Als ich an diesem späten Nachmittag wieder mein Haus betrat, völlig erschöpft aber glücklich war ich sicher, daß dies nur der Anfang einer bedingungslosen Leidenschaft für erfüllenden erotischen Sex war.

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