"Wo möchtest du denn sitzen, meine Liebe?" Paul sah mich fragend an.
"Dort rückwärts, du weißt, bei einem Konzert mag ich das helle Licht nicht sehr."
Meine Gedanke kreisten nach wie vor um mein kleines Erlebnis.
Wir gingen nach rückwärts und nahmen die beiden mittleren Logen. Ich dirigierte Paul gemeinsam mit seinem Geschäftspartner in die eine Loge und nahm in der Nebenloge Platz.
Nach einigem Hin und her, saßen endlich alle, die Hausfrau hielt eine kleine Rede, stellte die Musiker vor und das Konzert nahm seinen Lauf.
Leise und fast unbemerkt nahm mein heimlicher Liebhaber, wie erhofft und erwartet, neben mir Platz. Er rückte seinen Stuhl etwas nach hinten, um nicht unbedingt von jedermann gesehen zu werden und bedeute mir mit dem Zeigefinger an, ich solle mich ruhig verhalten.
Nun war er es, der seine Hand rückwärts in meinen Ausschnitt versenkte und mich langsam aber unaufhaltsam durch seine streichenden Bewegungen wieder in eine ungeheure Erregung versetzte.
Er fand mühelos seinen Weg bis zu einem kritischen Punkt zwischen meinem Po und dann beugte er sich vor, flüsterte mir Dinge ins Ohr! Ich mußte meinen mitgebrachten Fächer vor das Gesicht halten, um nicht durch den total erregten Ausdruck in meinem Gesicht aufzufallen.
Nun führte er seine Hand wieder an meinem Bein entlang und bereitwillig öffneten sich meine Schenkel, um ihm das Vordringen zu erleichtern.
Bei Rachmanninow war es das erste Mal, daß mein ganzer Körper geschüttelt wurde, ich einen Höhepunkt erlebte, reitend auf dem Rücken eines Pferdes über die Steppe.
Bei Tschaikovsky erwiderte ich seine rhythmischen Bewegungen und glaubte zu verbrennen.
Als das Streichquartett von Haydn, gespielt wurde, ebbten alle diese Gefühle langsam in mir ab und ich genoß einen sanften, tragenden Höhepunkt, der minutenlang dauerte.
Die Ballustrade vor den Nischen schützte uns vor eventuellen Blicken anderer, doch waren alle auf die Bühne gerichtet, wir fühlten uns sicher.
Kurz vor Ende des Konzertes löste er sich langsam von mir, rückte seinen Sessel etwas zur Seite und stand auf.
Ich drehte mich nicht um, ich versuchte meine Fassung wieder zu gewinnen. Für den Rest des Abends blieb er verschwunden.
Intime Beichten - Teil 4
Siebenter Tag.
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Intime Beichten - Teil 4
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