All diese wahnhaften Vorstellungen sind immer mit Schmerz und Feuer und dem Unheimlichen verbunden.
Dann verliere ich mich übergangslos meiner Fantasien, teils angstvoll und teils gierig in den Armen des Teufels und spreize meine Schenkel soweit es geht, empfange das glühende Schwert und lasse es in mich stoßen, immer wieder, bis ich vor Lust schreie.
Sind das wirklich meine Wünsche und Vorstellungen von Sex und nicht enden wollenden Orgasmen? Bin ich wirklich dazu verdammt? Ich reite Zerberus, den Höllenhund, rase durch züngelnde Flammen und sehe erschrocken das geifernde Gesicht meines Unterbewusstseins, sehe in einem Spiegel die eigene verzerrte Fratze des Begehrens und will trotzdem immer mehr.
In solchen Momenten verkaufe ich meine Seele und meinen Körper an den Fürsten der Unterwelt, in Gestalt von Andreusz, lasse den Körper brennen und bis zur Weißglut verglühen. Wenn mein Körper den ersehnten Zustand erreicht, ich geschüttelt werde von Orgasmen, die mich mit glühenden Zangen festhalten, ist das Ziel erreicht. Ich spüre den glühend heißen Wind auf meinem Gesicht, gierige Hände krallen sich in meinem Fleisch fest, reißen Stücke heraus und lassen mich letztlich fallen. Fallen in den brodelnden Rachen meiner eigenen Begierde.
Diese Vorstellungen und Gefühle überfallen mich, urplötzlich und ohne Rücksicht auf meine Umgebung, egal wo ich mich gerade befinde.
Alle Mitglieder unseres Clubs haben sich gleichende Gefühle und Lusterlebnisse, noch gesteigert dann, wenn wir unsere Zusammenkünfte haben. Sie erzählen es offen, ohne Hemmungen zu haben. Wir versuchen Gleichgesinnte zu finden und versuchen sie an uns zu binden. Wir brauchen diese Auffrischungen, um die Lust durch Abwechslung am Köcheln zu halten. Allfälliger Ablehnung begegnen wir durch sanfte Einwirkung, eventuell auch mit kleinen Prisen eines geheimen Pulvers, das uns von Andreusz zugeteilt wird.
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