Irrgarten der Lust

Begierde - Teil 8

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Irrgarten der Lust

Irrgarten der Lust

Joana Angelides

Das sind die sexuellen Abenteuer des Journalisten Peter in mehreren Episoden.

Völlig überraschend und ohne Vorwarnung verstrickt sich der Journalist Peter in ein Netz von Drogen und seinen eigenen lüsternen Träumen.
Er flieht aus seiner gewohnten Umgebung, In der Hoffnung diesem peinigenden Laster zu entkommen. Er übernimmt den Auftrag seines Redakteurs, in fernen Ländern zu recherchieren, Berichte darüber zu schicken und gerät doch immer wieder in fast zerstörerische Abgründe, die Venusfalle schnappt erbarmungslos zu

Er stürzt sich in Abenteuer, erliegt seiner unendlichen Lust und Gier nach körperlicher und geistiger Befriedigung und hemmungslosen Sex. Er spürt, wie die Verzweiflung langsam und stetig von ihm Besitz ergreift, was er in Briefen an seinen väterlichen Freund und Mentor zu artikulieren versucht. Es ist ein verzweifelter Versuch, seinem eigenen Gefängnis zu entkommen.

Er ist immer wieder die hilflose Fliege im Netz seines eigenen Sexus.

Die Hauptfrage ist nun, wie man diesen Andreusz wohl aufspürt, um sich der Gruppe anzuschließen.

Bevor ich mich nun auf diese Sache einließ, kontaktierte ich meinen Redakteur und lotete seine Bereitschaft aus, dieses Thema und seine Aufarbeitung in unserem Magazin auch zu bringen. Bekanntlich besteht ja in der Öffentlichkeit immer eine gewisse Neugier, wenn es sich um Sex, Geld oder Macht handelt. Er stimmte nun einmal unter der Bedingung zu, dass es nicht zu irgendwelchen Enthüllungen kommen darf, die vielleicht unseren Verlag in Probleme bringen könnten. Vermutlich meinte er damit, dass besonders exponierte Persönlichkeiten, also so genannte VIP´s nicht involviert sein dürfen, obwohl er wusste, dass das die Auflage steigern würde. Vorsichtig und feige wie immer!

Ich durchforstete das Büchlein nach irgendwelchen Andeutungen, Bezügen oder Ortsangaben und wurde fündig. Die letzten Zusammenkünfte fanden alle in einer Felsenhöhle, inmitten der mystischen Welt der Wackelsteine irgendwo in den dichten Wäldern an der tschechischen Grenze, statt. Benachrichtigungen gingen per SMS an die Mitglieder weiter. Jene die offenbar kein Handy hatten, oder anonym bleiben wollten, konnten in einer Spalte einer bestimmten Statue im Park des Belvederes den Hinweis finden. Nachdem ich eine Woche lang jeden Tag dort Nachschau hielt, wurde ich endlich fündig. Ich fotografierte den Plan und steckte den Zettel wieder hinein. Es war sichtlich ein toter Briefkasten!

Ich fuhr schon zwei Tage vor dem angegebenen Termin dort hin. Die Ortsangabe war knapp und offenbar an einem für die Mitglieder bekannten Ort. Es lag auch eine kleine Skizze dabei, sicher für jene, die die letzten Treffen versäumt hatten. Ich werde also aufmerksam suchen müssen. Die Wälder an der Grenze sind dicht, übersät mit mehr oder minder großen Steinen.

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