Irrgarten der Lust

Begierde - Teil 8

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Irrgarten der Lust

Irrgarten der Lust

Joana Angelides

Das sind die sexuellen Abenteuer des Journalisten Peter in mehreren Episoden.

Völlig überraschend und ohne Vorwarnung verstrickt sich der Journalist Peter in ein Netz von Drogen und seinen eigenen lüsternen Träumen.
Er flieht aus seiner gewohnten Umgebung, In der Hoffnung diesem peinigenden Laster zu entkommen. Er übernimmt den Auftrag seines Redakteurs, in fernen Ländern zu recherchieren, Berichte darüber zu schicken und gerät doch immer wieder in fast zerstörerische Abgründe, die Venusfalle schnappt erbarmungslos zu

Er stürzt sich in Abenteuer, erliegt seiner unendlichen Lust und Gier nach körperlicher und geistiger Befriedigung und hemmungslosen Sex. Er spürt, wie die Verzweiflung langsam und stetig von ihm Besitz ergreift, was er in Briefen an seinen väterlichen Freund und Mentor zu artikulieren versucht. Es ist ein verzweifelter Versuch, seinem eigenen Gefängnis zu entkommen.

Er ist immer wieder die hilflose Fliege im Netz seines eigenen Sexus.

Da, waren da nicht Gestalten vorbei gehuscht? Knackten da nicht kleine Äste und wisperten Blätter?

Trotz des starken Regens blieb ich stehen, um die Geräusche des Waldes auf mich einwirken zu lassen und da erblickte ich sie. Inmitten der kleinen Lichtung mit den beiden großen Steintürmen und einigen weiteren einzelnen Steinen lag sie auf einem der größeren, flachen Steine. Ihr Körper war nach rückwärts gebogen, ihre Arme zu beiden Seiten ausgestreckt und das lange blonde Haar auf dem Stein verteilt. Sie hatte die Augen geschlossen und ein seltsames Lächeln lag auf ihrem Mund. Ihr Gesicht war verklärt und es schien, als würde sie es genießen, wie der Regen auf ihren Körper hernieder prasselte. Die weiße dünne Bluse spannte über ihrem Oberkörper und lag an der Haut an. Sie erschien dadurch nackt und man konnte das Heben und Senken ihrer Brüste genau sehen. Die Brustspitzen hoben sich dunkel durch den Stoff ab. Sie atmete tief und gleichmäßig und schien versunken in einer anderen Welt zu sein.

Die letzten Sonnenstrahlen des Tages konnten in die kleine Lichtung einfallen und verfingen sich in den einzelnen Regentropfen, die sich aus ihrem Haar lösen und einige Sekunden auch auf ihren Brustspitzen verweilten, um dann abzurinnen um einem neuen Tropfen Platz zu machen. Es schien, als würde sie mit Diamanten übersät daliegen und auf etwas warten.

Sie hatte die Beine etwas gespreizt, um einen guten Stand zu haben. Sie trug einen langen, ebenfalls sehr dünnen Rock, der sich über die kleine Rundung ihres Bauches spannte und zwischen den Beinen ein wenig einfiel. Sie hatte keine Schuhe an, ihrer Zehen gruben sich in den weichen Boden unter ihr ein und bewegten sich lasziv.

Sie lag auf dem Stein wie auf einem Altar und ließ sich vom Regen berühren, umfließen und liebkosen. Das Wasser schien ihr nichts anhaben zu können, im Gegenteil, es schien mir, als würde sie den Regen als ihren Geliebten annehmen.

Ich stand am Rande der Lichtung und hielt den Atem an. Ich hielt den Atem an, aus Angst, dass irgendein Geräusch diese wundervolle Erscheinung zum Verschwinden bringen könnte.

Der Regen fiel weiterhin auf diese unwirklich erscheinende Lustgestalt und man merkte, dass ihr Atem immer schneller wurden. Sie öffnete leicht den Mund und schien etwas zu flüstern. Ich spürte eine unaufhaltsam aufsteigende Erregung in mir aufsteigen, sie trieb mich dazu, sich ihr langsam zu nähern. Je näher ich kam, desto anziehender und realer wurde sie für mich. Als ich vor ihr stand, öffnete sie plötzlich die Augen und dieser Blick ging mir durch und durch. Ihre Augen waren wie glühende Kohlen und brannten sich in mein Gehirn.

Sie richtete sich ein wenig auf und streckte mir die Arme entgegen. Ich ergriff sie und mit einem Ruck löste sie sich vom Stein und stand nun in voller Größe vor mir. Die Spitzen ihrer Brüste berührten mich, ihr Gesicht war direkt vor mir, ihre Augen brannten noch immer und ihr Mund umschloss meinen Mund und ihre Arme hielten mich fest, wie in einem Schraubstock.

Nun beugte sie ihre biegsame Gestalt jedoch wieder nach rückwärts, ohne mich loszulassen. Ich spürte, wie langsam der Boden unter meinen Füßen entschwand und fand erst wieder in ihren Armen liegend, Halt.

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