Ist es das Bier, oder was steuert hier?

Keiner von euch kennt mich wirklich! - Teil 1

34 6-10 Minuten 0 Kommentare
Ist es das Bier, oder was steuert hier?

Ist es das Bier, oder was steuert hier?

Jo Diarist

Gekonnt arbeitet ihre Zunge, umkreist die Eichel, drückt sich in die Öffnung auf der Spitze, bevor sich ihre Lippen eng an den Freudenspender legen. Ina saugt, macht Fickbewegungen mit dem Kopf und treibt mich hoch, bis … ja bis ihr Mann torkelnd unter dem rot-weißen Absperrband hindurchtaucht und uns erkennt.
Vermutlich ist er zu faul auf die Toiletten zu gehen und will einfach hinters Zelt pinkeln.
Ich halte die Luft an und erstarre. Ina merkt, dass etwas nicht stimmt und dreht sich um. Schwankend steht ihr Mann nur wenige Meter von uns entfernt da, versucht sich zu sammeln und lallt:
„Maaacht nur … is … is okay … abaa siii su des se net dick wird“, und nach einer gefährlich aussehenden Drehung taucht er wieder unter dem Band durch und verschwindet.
Mein Lümmel hat jegliche Form verloren. Schlaff, von Inas Speichel tropfend hängt er herab und ich bin geneigt abzubrechen.
Ina erhebt sich, sieht mich traurig an und erklärt: „Ihm ist inzwischen alles egal. Auch wenn ich so etwas mache …“ Ina stockt kurz und fügt an: „Also nicht, dass es öfter vorkommt. Bisher nur einmal, wovon er glaube ich nichts weiß. Aber er hat mir gesagt, dass er keinen Bock mehr darauf hat und ich sehen soll, wie ich damit klarkomme. Teilnahmslos wird er es hinnehmen, vielleicht nur noch ein Bier mehr in sich hineinschütten und eine Kippe mehr rauchen. Ich habe es aufgegeben ihm helfen zu wollen und andere auch.“
Ich habe meine Hose wieder geschlossen, denn die Lust ist mir vergangen. Ina wirkt verzweifelt und fleht:
„Bitte nicht …! Nicht aufhören! Lass mich jetzt nicht so stehen!“
Traurige Augen sehen mich an und wieder packt mich der Teufel bei den Zügeln und drückt mich in eine Richtung, die ich bei klarem Verstand nie einschlagen würde.
„Nicht hier. Geh in einer viertel Stunde zu den Toiletten. Versuche es abzupassen allein das Treppenhaus zu betreten. Ich weiß da was und werde auf dich warten.“

Klicke auf das Herz, wenn
Dir die Geschichte gefällt
Zugriffe gesamt: 2079

Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.

Gedichte auf den Leib geschrieben