Janniks Eltern

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 24

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Grauhaariger

"Eine nicht alltägliche Familie“ ist die dritte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Aufbauend auf „Eine nicht alltägliche Beziehung“ und "Eine nicht alltägliche Ehe".

“ Olivia hakte Kristina unter und ließ Jakob bei den beiden Jungs zurück. Mit der Frage, was der Grund für ihre Trennung von Jo war, begann Liv ein längeres Gespräch mit Janniks Mutter.
Die beiden Frauen liefen kreuz und quer im Garten umher. Irgendwann wechselte ihre Sprache auf Schwedisch, weil ein paar Ausdrücke in Bezug auf Mann, Frau, Sex und miteinander in Kristinas Muttersprache besser passten. Die beiden Frauen verstanden sich und lagen in vielen Dingen auf einer Wellenlänge.
Kristina gab sogar zu, erst kürzlich mit Jakob eine Nacht verbracht zu haben.
„So richtig?“ Liv tat erstaunt, obwohl sie es wusste.
„Ja, so richtig!“, bestätigte Kristina leicht resignierend. „Aber Jo will nicht verstehen…“
„Du hast euch also noch nicht aufgegeben?“ Geschickte Frage, lobte sich Olivia selbst.
„Mein Freund war sauer und beleidigt! Und wenn Jakob nicht so einen „Envis“ (Dickschädel) hätte, ja, ich hätte noch einen Versuch unternommen.“ Olivia ließ ihre neue Freundin in ihren Gedanken schwelgen. Dass dies genau das Richtige war bestätigte Kristina nach Minuten des Schweigens. „Ich würde Jannik nur zu gerne ständig um mich haben. Und im Bett finde ich Jo…, ja da ist er wirklich gut!“
Bei Letzterem konnte Olivia nur zustimmen. Natürlich nur im Stillen, schmunzelnd, für sich.
„Und dein Freund?“
„Fabi?“ Kristina blieb stehen. „Der war erstmal beleidigt, dass ich mit meinem Ex im Bett war.“
Olivia schaute Kristina fragend an. „Wir haben uns dann schon wiedergefunden. Und er bemüht sich sehr, mir zu gefallen. Er ist jung und dynamisch; aber…“
Olivia wusste nun ganz genau, wie sie Janniks Eltern wieder zusammenbringen könnte.
Zwei Stunden später, man hatte Kaffee getrunken und auch Daniela schaute herein. Unter dem Vorwand, Kristina und Jo das Haus zeigen zu wollen, konnte sie ihrer Freundin die Aufsicht der Kinder aufs Auge drücken.
Der Rundgang endete, wie könnte es auch anders sein, im Untergeschoß.

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