Janniks Eltern

Eine nicht alltägliche Familie - Teil 24

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Grauhaariger

"Eine nicht alltägliche Familie“ ist die dritte Staffel der Geschichten um die Pilotin Olivia Andersson. Aufbauend auf „Eine nicht alltägliche Beziehung“ und "Eine nicht alltägliche Ehe".

„Unser Fitnessraum;“ verkündete Olivia stolz. „Und das Badezimmer dazu!“
„Alles offen einsehbar;“ stellte Kristina fest. Jakob kannte die Räumlichkeiten, ließ sich aber nichts anmerken. Auch nicht, als die Hausherrin die Wand per Fingerscan öffnete.
Kristinas Augen wurden immer größer. Ihre Frage: „Was ist das denn?“, beantwortete sie gleich selbst mit: „En svart studio?”
”Wenn man so will!” Olivia führte Janniks Eltern ein Stück in den Raum hinein.
”Hier könntest Du dich massieren lassen;” erklärte Olivia ihrer Besucherin. ”Stell dir vor, Du liegst nackt auf dem Lederbezug und dein Mann schiebt seine Hand immer höher deine Schenkel hinauf!”
Jakob reagierte auf Olivias Blick und berührte mit den Fingern sehr sensibel den Hintern seiner Noch-Ehefrau. Und das schönste für ihn war, dass Kristina seiner Hand nicht auswich!
”Ich lasse mich hier gern von Martin verwöhnen!” Olivia wusste genau, was im Kopf dieser Schwedin gerade vor sich ging.
”Wisst ihr,” fragte die Hausherrin, ”wie es ist, sich in so einer Liebesschaukel zu vergnügen?”
Hier musste das Paar passen. Beide schüttelten den Kopf. ”Du kannst Dich so reinsetzen oder so reinlegen!”, erklärte Liv. ”Am besten mit offen zugänglicher slida. Die Frauen sahen sich lächelnd an. ”Ich lasse euch nachher allein und ihr könnt das alles hier ausprobieren!”
Jetzt kam der kritische Punkt. Olivia baute auf das schwedische Naturell von Janniks Mutter, welches besagt, dass diese Frauen gar nicht so kühl und prüde sind, wie ihnen nachgesagt wird. Dass Jo alles tun würde, um diese Frau wieder zu bekommen, stand außer Frage. Würde Kristina Olivias Angebot ablehnen?
Diesmal wurde Liv von der Schwedin überrascht. Denn diese drehte sich ihrem Ehemann zu und zwinkerte mit einem Auge. Olivia deutete auf die beiden an der Wand befestigten Balken und dass man eine Person mit Händen und Füßen dort festketten könnte. Sofort kamen in ihr dabei Bilder von der gefesselten Pat mit ihrem Mann und Nils, der zusah, in den Sinn, die sie aber sofort wieder verdrängte.
Aus dem Schub der Kommode entnahm Olivia zwei Paar Handschellen.
”Willst Du uns zusammenketten?” fragte Kristina lachend.
”Nein, zusammenketten will ich euch nicht. Ich will aber, dass ihr miteinander redet.” Olivia war entschlossen. Nein, die Beiden würden sie nicht anzeigen. Bereitwillig ließ sich Jakob mit seiner rechten Hand an das Fußteil des Bettes anketten.
”Darf ich?” fragte Liv, nahm Kristinas Hand und ließ die zweite Schelle an deren Handgelenk und dem Kopfteil des Bettes einschnappen.
”Macht es euch bequem. Redet miteinander! Sie drückte jedem der Eheleute ein Fläschchen Wasser in die Hand. Dazu einen Schlüssel. ”Die passen jeweils bei der Fessel eures Partners!”, verkündete Liv grinsend.
Sie beschwor Kristina und Jakob, im Sinn ihres Kindes eine gute Einigung zu finden. ”Ihr liebt euch doch! Warum macht ihr das kaputt?”
”Nutzt was ihr wollt! Auch das Bad. Von mir aus bis morgen früh. Keiner wird euch stören. Versprochen! Ihr müsst auch nicht hierbleiben. Aber redet miteinander!” Ihren Worten fügte Olivia noch ein eindringliches ”Bitte” hinzu, bevor sie die Tür zum Gang hinter sich zuzog.
”Hoffentlich bringen sie sich nicht gegenseitig um...” Diesen Gedanken jedoch verwarf Liv gleich wieder.

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