Jasmin macht Urlaub

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Jasmin macht Urlaub

Jasmin macht Urlaub

Sven Solge

Jasmin richtete noch den Frühstücksteller und das Besteck für Ronny und ging dann in die Küche um Toast und Kaffee zu holen. Sie schenkte ihm Kaffee ein, stellte Milchkännchen und Zucker dazu und legte ihm zwei Toastscheiben auf den Teller. „Wenn du mehr möchtest musst du es sagen, es ist genug da!“

Die Beiden waren zuerst mit Toast belegen beschäftig und schwiegen eine Weile.

„Wie lange bist du schon auf Bornholm?“, fragte Ronny und schaute ihr dabei fasziniert ins Gesicht. „Und warum ist so eine schöne Frau alleine hier?“, fügte er noch hinzu. Er konnte sich immer noch nicht erklären, warum ihr Anmut ihm nicht gleich aufgefallen war.

Jasmin schaute ihm direkt in die Augen, sodass ihm heiß wurde.

„Entschuldige, aber die zweite Frage hätte ich nicht stellen dürfen, geht mich ja nichts an, warum du alleine hier bist.“

„Jetzt entschuldigst du dich schon wieder.“, erwiderte Jasmin lächelnd und zeigte wieder ihre süßen Grübchen. „Ich bin allein hier, weil ich zurzeit keinen Partner habe und danke für das nette Kompliment! Ich bin auch erst seit gestern hier und hoffe ein wenig Abstand zu gewinnen.“ Sie sah die Frage in Ronnys Augen. „Nein, nicht von einem Partner, sondern von meiner Arbeit und speziell von meiner Kollegin.“

Jasmin erzählte in kurzen Stichworten was ihr an ihrer Kollegin missfiel, vermied es aber, all zu deutlich von Karins Vorliebe für sexuelle Erzählungen, zu berichten.

Eigenartiger Weise erregten schon alleine diese neutral gehaltenen Worte, ihren Körper. Sie spürte wie eine Hitzewelle ihren Körper erfasste und das Blut in ihren Kopf und in ihren Unterleib schoss. Verlegen griff sie hektisch zu ihrem Kaffeebecher und natürlich verschüttete sie einen Teil davon. „Oh, ich Tollpatsch. Ich hole eben was zum aufwischen!“ Und schon war sie im Haus verschwunden. Sie brauchte einen Moment, um ihre Erregung abklingen zu lassen.

Als sie zurückkehrte hatte Ronny den Kaffee schon mit seiner Serviette aufgenommen. Und begründete das damit, das der Kaffee drohte auf den Fußboden zu kleckern.

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