Jasmin macht Urlaub

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Jasmin macht Urlaub

Jasmin macht Urlaub

Sven Solge

„Danke, auf die Idee hätte ich auch kommen können und wedelte mit ihrer eigenen Serviette durch die Luft.

„Und, hast du dich auch über deine Kollegen geärgert, oder machst du einfach nur mal Urlaub um auszuspannen?“

„Beides! Das heißt ich habe mich nicht über meine Kollegen geärgert, sondern über meine Lebensgefährtin. Aber ich brauchte auch mal Urlaub und wollte die Insel mit dem Fahrrad erkunden. Da es hier ja auch etwas bergig ist, wollte ich einfach nur trainieren.“ Etwas in sich gekehrt machte er auf Jasmin einen niedergeschlagenen Eindruck, zusätzlich hatte sie ein Gefühl der Enttäuschung, weil er eine Lebensgefährtin hatte. Trotzdem fühlte sie sich genötigt ihn zu fragen: „Warum hast du dich über deine Lebensgefährtin geärgert? Wollte sie nicht mitkommen, weil du trainieren willst?“

„Nein, ich habe meine Lebensgefährtin vor sechs Monaten vor die Tür gesetzt, weil ich ihre Eskapaden nicht mehr ertragen konnte. Ich war sowas von blind. Weil ich sie sehr gemocht habe, ließ ich mir vieles gefallen. Doch jetzt bin ich erleichtert und fühle mich frei!“

Er grinste Jasmin schief an und beteuerte noch mal: “Ja ich bin frei! Du kannst dir nicht vorstelle, wie mich diese Frau ausgenommen hat…!“, dann erzählte er ihr alles, von ihren falschen Flirts mit anderen Männer, nur um von ihm Geschenke zu bekommen. Von ihrer widerwärtigen Art für Sex mit ihm, belohnt zu werden. „Ich war lange Zeit davon überzeugt sie zu lieben, bis mir ein Freund damals den Kopf gewaschen hat und mir unmissverständlich zu verstehen gegeben hat, dass ich dieser Frau hörig bin. Ich war Anfangs meinem Freund sehr böse, musste mir dann aber nach ein paar Tagen eingestehen, dass mein Freund recht hatte. Ich beobachtete meine Lebensgefährtin danach intensiv mit anderen Augen und wurde auch schnell fündig. Ich hatte ihr leichtsinniger Weise eine Kreditkarte ausstellen lassen, damit sie mich nicht um Geld bitten musste. Das hat sie dann weidlich ausgenutzt. Eine Überprüfung ergab dann, dass sie im laufe der zwei Jahre über 50.000 € auf ihr Konto übertragen hatte. Bei unserer Trennung habe ich ihr ein Ultimatum gestellt und ihr die Wahl gelassen das Geld innerhalb eines Jahres zurück zu zahlen, oder ich würde Anzeige wegen Diebstahl bei der Polizei machen.“

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