Ronny hatte wohl ihre Gedanken erraten, denn er sagte plötzlich: „Ich habe eine Firma und kann mich um viele Dinge nicht so kümmern, wie ich eigentlich müsste. Dafür habe ich meine Angestellten.“ Er hob resigniert seine Schultern. „Und meine Ex machte es auch immer sehr geschickt. Immer nur überschaubare Beträge. Erst als ich durch Zufall ihre Kontoauszüge fand und diese dann mit den Belastungen meines Kontos verglich, fiel es mir wie Schuppen von den Augen.“
-*-
Ronny hatte während er erzählte immer wieder in dieses wunderschöne Antlitz schauen müssen. Er war fasziniert von dieser Frau. Er hatte keinen Zweifel daran, dass seine Sorgen bei ihr gut aufgehoben waren. Und wenn sie ihn anlächelte und ihre Grübchen zeigte, verwirrt es ihn. Sein Körper reagierte mit feuchten Händen und auch in seinem Schritt wurde es langsam eng.
Was war nur los mit ihm?
Er war doch sonst ziemlich gefasst, Frauen gegenüber. Warum fesselte und erregte ihn diese Frau gleichzeitig? Er konnte es sich nicht erklären.
Zum Glück stand Jasmin auf und fing an den Tisch abzuräumen. Er sah ihr nach, wie sie im Haus verschwand. Doch dann erhob auch er sich, nahm seinen Frühstücksteller, Besteck und Kaffeebecher und folgte ihr ins Haus. Sie stand mit dem Rücken zu ihm. Leise stellte er seinen Teller auf der Arbeitsplatte ab, da drehte sie sich erschrocken um und plötzlich standen sie sich so nah gegenüber das jeder die Wärme des Anderen spürte.
Mit großen Augen schaute sie ihn an und im nächsten Moment lagen ihre zuckenden Lippen auf seinem Mund. Selber erschrocken über ihr tun, löste sie sich von ihm. „Entschuldige das hätte ich nicht tun dürfen, es tut mir leid!“ Mit großen Augen schaute sie ihn an, als erwarte sie von ihm jetzt eine Standpauke über ihr ungebührliches Verhalten. Doch Ronny reagierte ganz anders: „Entschuldigung angenommen, würdest du das bitte noch mal machen, es war viel zu kurz!“ Dabei zog er sie zu sich heran und stoppte kurz vor ihrem Mund und wartete.
Sie müssen sich anmelden, um Kommentare hinzuzufügen.