Je kürzer die Röcke

Episode 8 aus: Rückkehr nach Ruteberg

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Je kürzer die Röcke

Je kürzer die Röcke

Andreas

„G.L.O.R.I.A…G.L.O.R.I.A…G L O R I A…” Manuela sang laut vor dem Spiegel mit, wobei ihre Stimmbänder jeden einzelnen Buchstaben dehnten. Das Mädchen hatte den Song so oft gehört, dass es den Sänger der nordirischen Band beinahe akzentfrei imitieren konnte. Them trafen ihren Nerv genauso, wie es die Yardbirds mit ihrem “Heart Full of Soul“ taten. Diese rauen Songs hörte Manuela gerne, wenn sie sich geärgert hatte. Die kraftvolle Stimme des rothaarigen Van Morrison spornte sie zu Höchstleistungen an. Manu schrie ihren ganzen Frust raus, den sie Petra zu verdanken hatte. Nach dem heißen Abend auf der Tenne verplapperte sich ihre Freundin derart ungeschickt, dass nun das halbe Schlossinternat Ruteberg Bescheid wusste. Wieso konnte Petra denn nicht die Klappe halten? Manu erfuhr von Bine, dass Petra einem Mädchen von ihrer Entjungferung berichtet hatte. Petras Angeberei war noch nicht bis zur Direktorin durchgedrungen, aber dies war wohl nur eine Frage der Zeit. Manu strich sich über die höchste Wölbung ihres karierten Mini-Rocks. Das Mädchen warf trotzig die Lippen auf, als es seine Finger in den breiten Ledergürtel hakte. Manu posierte vor dem Spiegel, nachdem sie eine neue Single aufgelegt hatte. Die Searchers sangen “Needles and Pins“, dessen Text Manuela aufwühlte. Das langmähnige Mädchen ahnte, dass sie wegen Petras Dummheit ebenfalls schmerzhafte Nadelstiche spüren würde, wenn auch im übertragenen Sinne. Sie drehte sich einmal herum. Manuela fand, dass sie ein hübsches Ärschchen vorweisen konnte. Gerade deshalb ärgerte sie sich ja so! Wegen Petra drohte diesen zarten Backen eine erneute Tracht Prügel. Manu hatte deshalb auch schon mit Sabine gesprochen, die einen außergewöhnlichen Vorschlag machte. Manu fand ihre Idee gar nicht so schlecht, wenngleich sie Sabines Vorschlag zuerst ablehnte. Manuela dachte daran, während sie an ihrem ziemlich engen Rolli zupfte. Sie beäugte sich kritisch, während Sabines Plan durch ihren Kopf spukte. Vielleicht hatte Manus kluge Freundin einfach Recht?
Bine traf den Nagel auf den Kopf, indem sie einen pragmatischen Ausweg ins Spiel gebracht hatte.

„Wir sollten ehrlich sein, und es Fräulein Reiser einfach erzählen. Petra hat einen Fehler gemacht, den wir nicht rückgängig machen können. Vielleicht kommen wir mit einmal übers Knie gelegt werden davon? Echt Manu, ich finde, dass wir diese Nacht zugeben sollten, ehe Frl. Reiser davon erfährt! Wenn wir großes Glück haben, kriegen wir es von Fräulein Reiser persönlich in ihrem Büro. Das wäre immer noch besser, als wenn es zu einer Lehrerkonferenz kommt. Dann fliegen wir alle!“

Manu hob sich den Rock an, um ihrem Spiegelbild den Po zu zeigen. „Vielleicht hat Bine ja recht!“ murmelte sie, während ihr blauer Hosenboden freche Grimassen schnitt. Dieses – im wahrsten Sinne des Wortes – Posieren vor dem Spiegel half Manu, sich mit dem Gedanken an Haue anzufreunden. Manu zupfte den Slip etwas tiefer, wobei ihr Gesicht einen wehmütigen Zug annahm. Ihre weißen Pobacken strahlten sie so unschuldig an, dass Manu gar nicht an eine Bestrafung denken mochte. Als das Lied der Searchers langsam ausklang, zog Manuela ihr Höschen nach oben. Es nutzte ja alles nichts! Manu sah auf die Uhr. Das Mädchen musste sich sputen, wenn es die Verabredung einhalten wollte. Manu machte den Plattenspieler aus, um sich mit Bine und Petra auf dem Pausenhof zu treffen. Petra war zerknirscht, da sie ja an allem Schuld hatte. Bine und Petra nahmen sie trotzdem in die Mitte. Die Mädchen kannten ihre Freundin, die einfach nicht den Mund halten konnte. Wenn Petra etwas Tolles erlebte, musste sie es den anderen prompt mitteilen. Sabine und Manuela wussten um diese Schwäche ihrer Freundin. Bine streichelte ihr den Rücken, während Manu ein Taschentuch hervorkramte. „Hör auf zu heulen, Petra! Wir gehen jetzt zu der Direktorin. Dann werden wir schon sehen, was dabei herauskommt. Es ist ja jetzt sowieso nicht mehr zu ändern!“

Hedwig Reiser war erstaunt, als Frau Klement gleich drei Schülerinnen in ihr Büro führte. Sie hatte zwar schon Gerüchte gehört, die von einer Liebesnacht im Stroh fabulierten, aber solche Geschichten kamen in einem Internat relativ schnell auf. Nun wurde Hedwig klar, dass ein wahrer Kern darin versteckt lag. Manu stotterte fast, als sie Hedwig die Wahrheit gestand. „Wir wollten, dass sie von uns die Wahrheit erfahren, Fräulein Reiser! Bine, Petra und ich…wir sind keine Jungfrauen mehr. Wir haben uns mit unseren Freunden im Heu getroffen, und da ist es dann passiert…“ Manu schaute bedrückt zur Wand, während Hedwig der Atem stockte. Ihr erster Gedanke galt der Verhütung.
„Ihr habt doch bestimmt Kondome benutzt?“ Manu nickte, was Hedwig etwas beruhigte. Ehe sie sich die berechtigte Frage stellte, wie die 18-jährigen Gören zu Präservativen kommen konnten, musste sie sich aber Luft verschaffen. „Diese Lausemädel bringen mich in Teufels Küche!“ schimpfte die aufgebrachte Direktorin. „Ihr wisst doch genau, dass ich eine Lehrerkonferenz einberufen muss? Was dabei herauskommt, könnt ihr euch auch denken! Ich hätte gute Lust, jedem von euch dreißig gesalzene Hiebe mit dem Rohrstock auf den nackten Hintern zu brennen! Wir wollen aber neue, fortschrittlichere Wege gehen, in der solche Maßnahmen die Ausnahme sein sollen! Zumal ihr schon einmal kurz vor dem Rausschmiss standet, und er dieses Mal wohl nicht mehr zu verhindern wäre!“

Die drei Mädchen hatten Tränen in den Augen, da sie den Ernst ihrer Lage erkannten. Hedwig ging ins Vorzimmer, um mit Frau Klement zu sprechen: „Frau Klement, sie müssen mich für die nächste Stunde abschirmen! Die drei Mädchen haben richtig Mist gebaut, und ich muss mich angemessen um sie kümmern. Können sie mir mit einer Haarbürste aushelfen? Ich habe nichts dergleichen zur Hand.“
Frau Klement überreichte ihr ein solides Exemplar aus hellem Holz. Die Sekretärin versprach ihrer Chefin, dass sie sich in Ruhe mit den Mädchen beschäftigen konnte. Zum Schluss fiel Hedwig noch etwas ein, das sie beinah vergessen hätte. „Schicken sie mir Fräulein Majewski her, aber erst, wenn die Mädchen mein Büro verlassen haben. Ich habe da einen Verdacht, dem ich nachgehen will.“ Frau Klement zog die Augenbraue hoch. Sie hoffte, dass Margot keinen Fehler begangen hatte. Hedwig eilte in ihr Büro zurück, wo sie ohne Umschweife einen Stuhl bereit stellte. Die Direktorin setzte sich, wobei Frau Klements Haarbürste in ihrer Hand ruhte. Den Mädchen juckten die Pobacken angesichts dieses Alltagsgegenstandes. „Ich sorge dafür, dass ihr die nächsten Tage eure Schulbank verflucht! Ihr zieht euch jetzt die Höschen aus, und dann schlagt ihr euch gegenseitig die Röcke über die Taille! Diese Fähnchen sind sowieso viel zu kurz! In den nächsten zwei Wochen werdet ihr knielange Röcke tragen, auch in eurer Freizeit! Wagt ja nicht zu widersprechen, sonst schneide ich euch eigenhändig die Haare ab und verpasse euch eine hübsche Kurzhaarfrisur. Glaubt ja nicht, dass ihr mit einem einfachen Popovoll davon kommen werdet!“ Manu fuhr sich erschrocken in den üppigen Schopf. Sie wollte eine freche Antwort geben, aber in Anbetracht dieser Drohung ließ sie es lieber. Hedwig war stinkesauer! In dieser Gemütsverfassung wäre es ihr zuzutrauen gewesen, obwohl Hedwig solche rabiaten Methoden zutiefst verabscheute. Sie hätte sich niemals an Manus Haarpracht vergriffen, aber die Drohung schien bestens zu wirken. Da den drei Mädchen die wilden Mähnen heilig waren, beeilten sie sich, Hedwigs Wünschen gerecht zu werden. Bine machte den Anfang, indem sie sich unter den Rock griff. Mit rotem Kopf stieg sie aus dem Höschen, während auch Manu und Petra blank ziehen mussten. Hedwig deutete auf den Schreibtisch, auf dem drei blütenweiße Mädchenunterhosen ordentlich abgelegt werden sollten. Die jungen Frauen falteten ihre Höschen akkurat zusammen, wie es ihnen auf dem Schlossinternat beigebracht wurde. Hedwig mahnte zur Eile, da sie nicht so viel Zeit verlieren wollte. Die Direktorin ärgerte sich über diesen neuen Regelbruch, der sie erneut zwang, eine strenge Strafe zu vollziehen. Hedwig rief mit lauter Stimme.

„Jetzt die Röcke! Hier habt ihr Stecknadeln, mit denen ihr den Saum befestigen könnt. Macht hinne, ich will rasch drei nackte Popos sehen!“ Frau Klement schmunzelte, als sie Hedwigs Ansage mitbekam. Bine entblätterte Petra, während Manuela an ihrem eigenen Rock herum nestelte. Petra übernahm dann die Aufnahme, Manus Rock festzustecken, bis die drei blanken Mädchenhintern für ihre Strafe bereit waren. Hedwig winkte sich Manu her. Das Mädchen schämte sich entsetzlich, als es mit nacktem Po übers Knie gelegt wurde. Trotz ihres Zorns gewährte Hedwig ein kurzes Warmmachen des sensiblen Terrains, zu dem sie ihre Handfläche nutzte. Es blieb aber bei drei Schlägen pro Backe, ehe sie dann zur Haarbürste griff. Manu bekam 10 gepfefferte Klatscher, nach denen sie Petra Platz machen musste. „In die Ecke mit dir und wage ja nicht, dir deinen Popo zu reiben! Wir sind nämlich noch lange nicht fertig!“ Manu schluchzte, da ihre Haut schon jetzt verdammt brannte. Nun musste Petra über Hedwigs Schoß klettern, wo auch sie eine schmerzvolle, erste Lektion bezog. Hedwigs Wut entlud sich auf Petras Po. Die geschwätzige Schülerin bezog dieselbe Dosis wie Manu, wenngleich sie viel mehr Aufhebens machte. Hedwig musste sie auf ihrem Schoß fixieren, da Petra zappelte und mit den Beinen ausschlug. Diese Ungezogenheit brachte ihr einen besonders gemeinen Hieb mit der Haarbüste ein. Nun riss Petra sich etwas mehr zusammen.
Hedwig schickte sie zu Manu in die Zimmerecke. Die Mädchen mussten ihre Hände vor dem Bauch verschränken, was ihnen sichtlich schwer fiel. Manu und Petra hätten gerne den hinteren Schmerz verteilt, indem sie mit den Handflächen über die Popos strichen. Hedwig verwehrte dieses Privileg.

„Jetzt bist du dran, Sabine!“ Hedwig lächelte, als das dralle Mädchen sich über ihre Knie mühte. Sabine erinnerte sie ein wenig an Margot Majewski. Dies lag vor allem an Bines dickerem Po, der nun in Hedwigs Blickfeld rückte. Sabines Backen röteten sich rasch unter Hedwigs Handarbeit. Wie bei ihren Vorgängerinnen griff Hedwig rasch zur Haarbürste, die sie auch auf Bines Popo virtuos einsetzte. Bine jaulte nicht so arg wie Petra, aber ganz still konnte sie dennoch nicht bleiben. Als Hedwig mit der ersten Gabe durch war, wurde auch Bine zum Eckestehen verurteilt. Hedwig begab sich wieder an ihren Schreibtisch, während drei versohlte Mädchen die geblümte Tapete bewundern durften. Hedwig erledigte ihre Korrespondenz, ohne die Mädchen eines Blickes zu würdigen. Manu, Petra und Bine trippelten nervös auf der Stelle, wobei sie ab und zu aus dem Fenster schauten. Die Schülerinnen waren heilfroh, dass sie von außen nicht gesehen werden konnten. Auf dem Schulhof sah man etliche Mädchen, unter denen sich auch Martina und Susanne befanden. Die beiden saßen auf einer Bank, wobei sie innige Blicke austauschten. Im Normalfall hätte Manu sich sehr dafür interessiert, aber im Moment zwang sie ihr schmerzender Popo zu einer persönlichen Nabelschau. Sie fühlte sich unsicher, weil das ja nicht die ganze Strafe sein konnte. Manu zitterte am ganzen Körper, wobei es ihren Freundinnen nicht besser erging. Hedwig hatte sich etwas Besonderes ausgedacht, das ihr angemessen erschien. Nachdem sie ihre Post sortiert hatte, legte sie die drei Sünderinnen erneut übers Knie. Diesmal gab es eine heftige Haarbürstenrunde, in deren Verlauf die drei Popos immer mehr an überdimensionierte, bunte Ostereier erinnerten. Nachdem auch Bine als die Letzte aufstehen durfte, bekamen die Mädchen zu hören, was noch auf sie zukommen sollte. Hedwig lächelte charmant, während die drei Schülerinnen mit weichen Knien vor ihr standen.

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