Jenny blieb nichts anderes übrig, als beim Nachbarn im unteren Stock zu klingeln. Zuerst regte sich nichts. Dann, endlich, tauchte hinter der Milchglastür seine Silouhette auf. Im weissen Bademantel stand Stefan vor ihr. Er war muskulös, aber kein eigentlicher Kraftprotz. Jenny mochte an ihm vor allem seine krausen Haare, die leicht gebogene Nase und den Schalk, der meist um seinen Mund spielte. „Sorry... haste etwa ein Telefonbuch?“ „Aber klar – komm doch rein!“ Er bot ihr einen Platz auf seinem gediegenen Sofa an, gab ihr das verlangte Buch und blieb vor ihr stehen. „Habe soeben ein Bad genommen“, meinte er erklärend. „Das sehe ich“, lachte Jenny und musterte möglichst unauffällig Stefans behaarte Beine, die unter dem Mantel hervorschauten. Auf dem neomodernen Klubtisch stand ein reich verziertes Fläschchen. Jenny konnte ihre Neugier nicht unterdrücken und griff danach. „Was ist da drin? Ein cooler Drink?“ „Nicht ganz“, erwiderte Stefan. „Da drin ist ein Hanföl aus der Schweiz. Wirklich geil, eignet sich perfekt zum Massieren.“ Jenny öffnete das Fläschchen und roch daran. „Duftet herrlich!“ Die entstehende erotische Spannung war beinahe hörbar. „Ich bin Exhibitionist, weißt Du“ sagte Stefan plötzlich mit erregter Stimme, „Schau mal!“ Er löste den Gürtel seines Bademantels. Jenny wich instinktiv zurück. Dann lächelte sie. Stefan wirkte überhaupt nicht bedrohlich. Es war eher belustigend, wie sein steifer Pimmel unter dem Morgenrock hervorschnellte. Mit ihren dunklen Augen betrachtete sie das Glied ihres gutaussehenden Nachbarn und wurde sich mit einemmal der ungewöhnlichen Situation bewusst, in der sie sich befand. Dann stockte ihr der Atem. Stefan war rasiert. Kein einziges Schamhaar war zu sehen, dafür aber jedes Detail seines Genitals: Die feinen Venen auf dem Penisschaft, die angeschwollene Eichel, der Hodensack, der ebenfalls völlig rasiert war. „Darf ich Dein Glied... berühren?
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