Jessica out of control

Out of control - Teil 1

58 5-9 Minuten 3 Kommentare
Jessica out of control

Jessica out of control

Svenja Ansbach

Der Vorarbeiter gab Anweisungen und dann verließen sie in ihrem Lieferwagen die Baustelle, bis auf einen, den sie zurückließen.
Ihre Aufmerksamkeit war geweckt. Der Zurückgelassene sollte anscheinend die Baustelle aufräumen, alles zusammenpacken und transportbereit machen. Also, wenn das, was bei dem unten dranhing genauso attraktiv war, wie das was sie sah …

Er war vielleicht 25 und recht attraktiv. Sein freier muskulöser, tiefgebräunter Oberkörper war schon um diese Zeit mit einem ganz leichten Schweißfilm überzogen. Gebannt verfolgte sie eine Weile seine geschmeidigen Bewegungen. Dann wendete sie sich seufzend einem Korb Bügelwäsche zu.
Gegen 9 Uhr, ihre Juckigkeit hatte nicht gerade nachgelassen, riskierte sie noch einmal einen Blick. Er saß auf einem Stapel Absperrbaken im Schatten unter einem Baum - war anscheinend schon fertig mit der Baustellenräumung.

Aus einem Impuls heraus, Jessicatypisch wie immer ohne großes Nachdenken, trat sie vor ihr Reihenhaus, eines dieser üblichen flachen Holzhäuser der endlosen amerikanischen Suburbs, nur das diese hier zu fünft aneinandergebaut waren.
Sofort ins proletarische ‚Du‘ der arbeitenden Massen fallend, fragte Jessica: „Möchtest du eine kalte Limonade? Dann komm rein.“
Zögernd schaut er sie an, diese Frau im Sommerkleidchen, im sehr prall gefüllten Sommerkleidchen. „J … ja … warum nicht!“
Er sprang auf und folgte ihr und kam nicht umhin, ihr auf den wackelnden Arsch zu starren als sie die zwei Stufen zur Veranda hochstieg. Unter dem Kleidchen das, was Woody Allen im „Stadtneurotiker“ die ‚SSL‘ genannt hatte, die ‚sichtbare Slip-Linie‘.

Wenig später saßen sie Wohnzimmer, hatten sich vorgestellt, … Michael und Jessica. Die air-condition war auf 70 Fahrenheit eingestellt, was angenehme 21° Celsius bedeutete. Verlegener Small-Talk, bis ...

„Könntest du bei mir nicht auch nach der feuchten Stelle suchen …?“
„Was ...?“
„Was?

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Ob Sie Jessica noch in Schwierigkeiten bringt ...

schreibt Anamur

aber ja lieber Jo_Diarist, und nicht nur einmal. Und ja, jeder Hormongestörte (oder -gesteuerte?) weiß das, wenn "untenrum" das Kommando übernimmt, dann menschelt es häufig sehr. Danke danke, liebe (oder lieber?) AnMa. Helmut Schmidt würde auf Hamburgisch gesagt haben, "man hat sich bemüht". Noch was mit "W" wie Wurstfach? Wie wärs mit Wassermühle, Wunde, Wurmklemmer, Wegenge, Wonneköfferchen (und für die Klit) Wetzstein, Wonneknopf, Wunderpunkt.

Die Sache mit dem Zyklus ...

schreibt AnMa

... ist, dass er einen Menschen wie die Protagonistin Jessica physisch und körperlich beschäftigen und in verrückte Situationen bringen kann. Oder im Falle der fünf Geschichten einen Leser wie mich fesseln. Die Autorin hat es mit ihrem locker, flapsigen Erzählstil wieder einmal geschafft, dass man sich an Jessicas Nöten und Abenteuern und der Unersättlichkeit von Jessicas haarigen Luders mit einem Dauergrinsen weiden kann. Sehr amüsant, die Dialoge mit der 'Flexitarierin' zwischen ihren Beinen. Am beeindruckendsten aber die Ausdrücke! Man könnte mit diesen fünf Folgen bereits einen Thesaurus für erotische Geschichten erstellen. Unglaublich dieser Wortreichtum. Wo hat man denn schon einmal 'nimmersattes Wurstfach' gehört oder gelesen? *rofl* Danke für dieses Lesevergnügen!

Was für eine vorlaute Mitstreiterin :-)

schreibt Jo_Diarist

Es liest sich ja lustig, aber ich denke es ist schon nicht so einfach mit so einer vorlauten Mitstreiterin zu leben. Ob die Jessica noch in Schwierigkeiten bringt?

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