Johanna und die Sehnsucht nach dem Mehr

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Johanna und die Sehnsucht nach dem Mehr

Johanna und die Sehnsucht nach dem Mehr

Stayhungry

Na, das werden wir ja gleich sehen, ob ich nur eine Fata Morgana bin! lachte Johanna und schlüpfte unter die Bettdecke. Sein Unterleib versicherte K., dass solche sinnlichen Höhenflüge nur Zunge und Lippen einer sehr leibhaftigen Frau hervorrufen können.

Wann fängst du eigentlich mal an zu zicken? nörgelte K. weiter und verfluchte sich, dass er so undankbar war für diesen göttlichen Augenblick. Wie jetzt? fragte Johanna, seinen Schwanz noch mit der Hand fest umfangen. Na, du streitest nicht mit mir, du hast immer Lust, wenn wir uns sehen. Das ist so unwirklich. Johanna grinste und zuckte mit den Schultern. Weiß nicht, kann schon noch kommen. Wieso, überfordere ich dich? K. grinste nun auch. Weiß nicht, kann schon noch kommen. Na, dann lass es uns einfach genießen, bis wir es vermasseln! schloss Johanna das leidige Thema ab und schmiegte ihren nackten Hintern an seinen Unterleib. Das wiederum lenkte K.s Gedanken und Gefühle sehr umfassend in die Gegenwart. Ich habe das Gefühl, ich kann fliegen, wenn wir zusammen sind! flüstere Johanna, während er sanft in sie eindrang. Ich bin einfach glücklich und will es weiter sein!

Das will ich auch! hauchte K. und ergab sich seinem immer noch unbegreiflichen Glück. Im Hintergrund knödelte Grönemeyer sein Halt mich nur ein bisschen und Johanna begann lächelnd zu weinen. K. bewegte sich sanft in ihr weiter und fragte leise: Was ist? Verstehst du, schluchzte Johanna lächelnd, es berührt mich nicht, was du über die Zukunft sagst! Aber was du über uns jetzt sagst, mit eigenen Worten oder mit diesen Liedern, das trifft mitten ins Herz! Die Sehnsucht nach dem Mehr hat sich für mich von einem Tag auf den anderen erfüllt.

Für mich auch, flüsterte K. und all seine Melancholie machte sich davon in ihrer innigen Umarmung.

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