Johanna und Patrizia

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Johanna und Patrizia

Johanna und Patrizia

Stayhungry

Patrizia löste ihre Arme von Johanna. Sie legte ihre ärmellose Lederweste ab, schälte sich aus der schwarzen, eng geschnürten Bikerhose. Unter diesen trug sie keinen Slip, weil der sich an der seitlich offenen Schnürung über nackter Haut verraten hätte, und trat die Boots in die Ecke. Sie hatte eine tolle Figur, schlank, aber deutlich weiblichere Formen als Johanna mit ihrer athletischen, mageren Statur. Johanna starrte auf Patrizias Brüste mit den harten, dunklen, aufgestellten Nippeln, die beide mit perlenbesetzten Piercings durchstochen waren. Sie war in jeder Hinsicht unsicher, wiewohl die ihren hier sich ganz vergleichbar regten. Patrizia kam fröhlich wieder auf sie zu, küsste sie sanft und half ihr beim Ausziehen von schwarzem Hemdchen, Röhrenjeans und Cowboystiefeln, wobei sie diese unaufdringlich streichelte.
„Komm!“, forderte sie Johanna auf, nahm sie an der Hand und zog sie ins Bad. Johanna war aufgeregt angesichts dessen, was kommen würde, und vollkommen entspannt zugleich. Es war nicht dieses Gefühl des ersten Mals, wie wird es sein, wie empfindet sie mich, sondern eine erregte, wohlige Zufriedenheit. Es konnte nur schön werden, etwas anderes fühlte Johanna nicht.

Patrizia setzte sich auf die Toilette und pinkelte. Johanna zog die Brauen hoch und grinste. „Stört es dich?“, fragte Patrizia überrascht.
„Wenn K. dich sehen könnte, der würde den Mund nicht zu bekommen vor Staunen!“, konnte sich Johanna nicht verkneifen.
„Wieso? Ist er Voyeur?“, fragte Patrizia amüsiert.
„Nein“, erklärte Johanna, „ein Voyeur ist er nicht. Ihn erregt, wenn eine Frau sich bewusst sinnlich, selbstbewusst und unbekümmert zeigt. Tja, und beim Pinkeln sieht er zumindest gern zu. Da wirkt er dann wie ein großer kleiner Junge mit seinen weit aufgerissenen Augen, angespannt, hochkonzentriert, um nur ja nichts zu verpassen in diesen wenigen Augenblicken der Offenbarung!“

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